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Archiv für die Kategorie 'Jugendmedienschutz'

Constantin Schnell

Rechtsextremismus – die Braunen sind im Netz

Spätestens seit dem NSU-Ermittlungsskandal ist uns allen klar: die Rechtsextremen sind noch immer sehr aktiv. Man muss nicht gleich die Terrorgefahr beschwören, um sich klar zu machen: Rechtsextreme propagieren ihre Ideologie jeden Tag! Und zwar vor allem da, wo Jugendliche sind: im Internet.
Das glauben Sie nicht? Weil Sie auch täglich im Netz sind und eher selten auf rechtsextreme Propaganda treffen? Dann dürfte für Sie das neue klicksafe-Modul “Rechtsextremismus hat viele Gesichter – Wie man Rechtsextreme erkennt und was man tun kann” um so interessanter sein. Es zeigt ausführlich und anschaulich, wie massiv Rechtsextreme das Internet okkupieren, warum das gefährlich ist und welche Strategien sie anwenden. Und es bietet umfangreiches pädagogisches Material. Den ganzen Beitrag lesen »

Bild: Wolfra, Lizenz: cc by-nc

Unter dem Motto „Leben und Lernen in der medialen Welt“ fanden sich am 19.10.2012 alle rund 40 Lehrerinnen und Lehrer der Karl-Friedrich-Schimper Realschule in Schwetzingen zu einem pädagogischen Tag zusammen. Das Motto ist zugleich das Schulentwicklungsthema der Schule für das Schuljahr 2012/2013. Der folgende Bericht veranschaulicht, wie die Weichen für Medienbildung an einer Schule ganz konkret gestellt werden können. Die Realschule erarbeitete an diesem Tag ein eigenes Mediencurriculum. Den ganzen Beitrag lesen »

Bild: Arnim Weischer (LMZ)

Wie verankert man Medienbildung nachhaltig in der Schule? Wie sieht ein souveräner und verantwortungsbewusster Umgang mit Medien aus? Wozu brauchen wir eine digitale Ethik? Wie vermittelt man Datenschutz anschaulich und kindgerecht? Beim Kongress “Medienkompetenz macht Bildung”, der am 15. Oktober 2012 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart vom Landesmedienzentrum (LMZ) veranstaltet wurde, konnten sich Lehrkräfte, ErzieherInnen, VertreterInnen der Bildungsverwaltung und Eltern über die Entwicklungen in der Mediengesellschaft informieren, auf den aktuellen Diskussionsstand in der Medienbildung bringen lassen und sich über eigene Erfahrungen austauschen. Eröffnet wurde der Kongress vor über 200 Zuhörerinnen und Zuhörern von Silke Krebs, Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg.

Die interessantesten Beiträge sowie Interviews mit den HauptrednerInnen haben wir für Sie an dieser Stelle zusammengefasst. Den ganzen Beitrag lesen »

Jiří Hönes

Jugend, Medien, Kultur und Sport

Der Medienrummel um Manfred Spitzer hat sich gerade gelegt, da erscheinen die ersten Ergebnisse einer Studie, die einen weit differenzierteren Blick auf die Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen ermöglicht. Das Deutsche Jugendinstitut e.V. (DJI) und das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) haben kürzlich auf einer Tagung in München erste Ergebnisse der Untersuchung “Medien, Kultur und Sport bei jungen Menschen (MediKuS)” vorgestellt.

Die zentrale Fragestellung lautete: “Wie kulturell, sportlich und medial aktiv sind junge Menschen in Deutschland?” Und siehe da, Jugendliche in Deutschland nutzen den Computer gar zum Erstellen kreativer Produkte wie Zeichnungen oder zur Bildbearbeitung, sie fotografieren und drehen Videos – in ihrer Freizeit. Doch die dpa schafft es, aus den ausgewogenen Studien eine dem problemorientierten Zeitgeist entsprechende Kurzmitteilung zu zimmern, deren Quintessenz lautet: “Die Wissenschaftler sehen einen Zusammenhang zwischen sehr intensiver täglicher Internetnutzung und geringer sportlicher und kultureller Aktivität.” Den ganzen Beitrag lesen »

Raphael Frank

Chaos macht Schule

Was macht der Chaos Computer Club (CCC) eigentlich an der Schule? Diesen und anderen Fragen ging Boris Kraut, Mitglied des offiziellen CCC-Ablegers Entropia e.V., am Abend des 21. Mai 2012 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg nach. Im Rahmen des medienpädagogischen Kolloquiums von Prof. Dr. Horst Niesyto sprach Kraut unter anderem über das Projekt Chaos macht Schule, die U23 des Chaos Computer Clubs, den mittlerweile fast schon allgegenwärtigen Urheberrechtsstreit und über grundlegende Vorurteile gegenüber Hackern. Den ganzen Beitrag lesen »

Christine Sattler

Man fühlt sich “fame”

Was macht ihr im Netz? Thorsten Belzer erklärt eine praktische Übung

Was macht ihr im Netz? Thorsten Belzer erklärt eine praktische Übung

Was ist privat und wie ist das mit den Bildern im Internet? Um diese Fragen ging es heute bei einer Veranstaltung des Projekts 101 Schulen in der Immenhoferschule – Schule für Hörgeschädigte in Stuttgart. Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 bis 9 erarbeiteten in einem Workshop gemeinsam mit Referent Thorsten Belzer, was es mit Bild- und Persönlichkeitsrechten im Netz auf sich hat und wie sie sich kritisch mit den Angeboten im Netz auseinandersetzen. Den ganzen Beitrag lesen »

Saskia Nakari

Wenn Jugendliche Porno schauen…

… und Erwachsene drüber reden: Die Fachtagung „Pornografie und Rollenbilder“ am 18. April in Hannover war angenehm undramatisch. Rund 100 Teilnehmer kamen auf Einladung der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS) zusammen.

Quelle: flickr.com/danielito311

Claudia Mikat von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) sprach in ihrem Eröffnungsvortrag „Love, Sun & Fun – die Mediensexualität der Jugendlichen“ über Scripted-Reality-Formate und Castingshows im Fernsehen. Solche Formate können bei Kindern und Jugendlichen durchaus dazu führen, dass sie mehr über Sexualität wissen, als sie selbst ausprobiert haben – „overscription“ nennt sich dieses Phänomen. Die FSF als Kontrollinstanz sei in diesem Zusammenhang Den ganzen Beitrag lesen »

Nadja Golitschek

Web 2.0 in der Jugendliteratur

Bild: Gibson Claire McGuire Regester, Lizenz: cc

Dass Kinder und Jugendliche sich oft  lieber dem Computer zuwenden, als ein Buch in die Hand zu nehmen, ist allgemein bekannt. Schon deshalb scheinen Internet und Literatur ein Widerspruch in sich zu sein. Dabei ist das Thema «Medien» bereits in der Kinder- und Jugendliteratur angekommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Soziale Netzwerke sind umstritten. Warum wir uns trotzdem mit ihnen befassen sollten und sich auch das Kultusministerium bereits auf den Weg ins Web 2.0 gemacht hat.

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Christine Sattler

Computerspiele – Spielzeug oder Suchtmittel?

Spielen ist ein Grundbedürfnis des Menschen und dient auch dem Lernen. Manche Eltern fragen sich, muss es aber unbedingt ein Computer sein?

Bild: LMZ

In seinem Vortrag “Computerspiele – Nettes Spielzeug oder Suchtmittel?” am 1. März 2012 im Landesmedienzentrum Karlsruhe macht Roland Gimmler von der Universität Koblenz-Landau klar, was die Faszination von Computerspielen ausmacht – und warum manche Menschen daran hängen bleiben. Den ganzen Beitrag lesen »

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