Elude: Ein Aufklärungsspiel zum Thema 'Depression'
Bei der Konferenz „Clash of Realities“ in Köln waren digitale Spiele in jeglicher Form das große Thema. Immer mehr Spiele überschreiten die Schwelle hin zur Kunst. Ein Beispiel hierfür sind die Entwicklungen der Wissenschaftlerin Doris Rusch, die nicht nur mit kunstvoller Optik aufwarten, sondern der Kunst vor allem darin gleich sind, dass sie den Menschen und verschiedene Aspekte des Mensch-Seins als Thema aufgreifen. Sie lassen erahnen, welches Potenzial in sogenannten „Serious Games“ steckt. Den ganzen Beitrag lesen »
Was passiert, wenn Eltern oder Pädagogen Computerspiele ausprobieren? Richtig, auf einmal ist Zocken gar nicht mehr so sinnlos, sondern macht Spaß. Am 25. April haben Lehrkräfte, Eltern und Pädagogen in der Jugendarbeit bei einem Workshop von spielbar.de, der interaktiven Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung, viel Zeit gehabt, selbst aktiv an der Konsole oder am PC zu werden. Den ganzen Beitrag lesen »
Rund 50 Eltern und Lehrer informierten sich über Computerspielsucht bei einem Fachvortrag am 15.3.2012 im Landesmedienzentrum Karlsruhe. Es war der dritte Vortrag der Reihe „Im Sog von Counter Strike und World of Warcraft – Reiz und Risiko von Computerspielen“ des Arbeitskreises Mediensucht Karlsruhe.
Wer einmal erlebt hat, wie der eigene Sohn eine ganze Nacht lang am Computer durchspielt, der versteht, warum sich so manche Eltern fragen „Wie erkenne ich, ob mein Kind an Mediensucht leidet?“ und „Welche Folgen kann eine Computerspielsucht haben?“. Sybille Katz und Reiner Slodowski von der Fachstelle Sucht Karlsruhe/Bruchsal beantworten in ihrer täglichen Praxis genau solche Fragen.
Katz/Slodowski gestalteten ihren Vortrag zur Suchtproblematik lebendig und wirklichkeitsnah.
Das Phänomen Computerspielsucht ist als Krankheit noch nicht anerkannt, das machten sie in ihrem Vortrag klar, und auch von der Forschung wenig untersucht. Ja, es sind noch nicht einmal die Begriffe klar definiert. Mediensucht, Spielsucht, Onlinesucht, exzessiver Mediennutzung, pathologischer Internetgebrauch – all das beschreibt dasselbe Verhalten. Ein Verhalten, dass die oft weniger medienaffinen Erwachsenen ganz anders beurteilen als Kinder und Jugendliche. Dennoch steht fest: Wenn sich Eltern Sorgen darüber machen, dass ihr Kind zu viel Zeit am Computer verbringt, dann liegt tatsächlich ein Problem vor. Den ganzen Beitrag lesen »
Dass Kinder und Jugendliche sich oft lieber dem Computer zuwenden, als ein Buch in die Hand zu nehmen, ist allgemein bekannt. Schon deshalb scheinen Internet und Literatur ein Widerspruch in sich zu sein. Dabei ist das Thema «Medien» bereits in der Kinder- und Jugendliteratur angekommen. Den ganzen Beitrag lesen »
In seinem Vortrag “Computerspiele – Nettes Spielzeug oder Suchtmittel?” am 1. März 2012 im Landesmedienzentrum Karlsruhe macht Roland Gimmler von der Universität Koblenz-Landau klar, was die Faszination von Computerspielen ausmacht – und warum manche Menschen daran hängen bleiben. Den ganzen Beitrag lesen »
«Soziale Netzwerke – Hast du’s gescheckt? Dein Profil im Netz» lautete der Titel des Schülerworkshops, den das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ) am 7. Februar 2012 – dem Safer Internet Day – am Lessing-Gymnasium in Winnenden veranstaltete. Abends lockte eine Infoveranstaltung zum Thema «Jugendliche Medienwelten» die Eltern der Schülerinnen und Schüler ins Lessing-Gymnasium. Beide Veranstaltung fanden im Rahmen des Projektes «101 Schulen» der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg statt. Den ganzen Beitrag lesen »
Logopädisches Spiel Kosten: kostenlos Anbieter: Institut der Kasseler Stottertherapie Sprache: Deutsch Version: 1.0 Ausprobiert auf Samsung Galaxy S i9000
Hierbei handelt es sich um eine App, die primär zur Nachsorge bei Stottertherapien entwickelt wurde und sich an Kinder zwischen sechs und neun Jahren richtet. Fluxxy ist ein Raumschiff und muss im All Sternengold aufsammeln und dabei gefährlichen Meteoriten und Ungeheuern ausweichen. Im Stil eines klassischen Side-Scroller-Spiels steuert man Fluxxy über den 2D-Bildschirm, die Bewegung nach rechts läuft automatisch, manövrieren kann man nach oben und unten. Soweit nichts Ungewöhnliches, doch die Steuerung erfolgt nicht über Tasten, sondern über die Stimme. Wird man lauter, bewegt sich Fluxxy nach oben, wird man leiser, senkt er sich wieder. Den ganzen Beitrag lesen »
Screenshot der Startseite des Online-Games TwinKomplex
“Die natürliche Reaktion des Menschen auf Stress ist Flucht oder Angriff.” Mit diesen Worten werde ich von einem Mann im Anzug als neuer Agent begrüßt und erst mal zum Psychotest geschickt. “Mit wem würden Sie lieber in einer Sauna schwitzen: Nonne oder Schinken?” Ich entscheide mich für Schinken.
Wo bin ich und was soll das Ganze?
Ich teste ein neues Online-Game: TwinKomplex. Als Agent einer Organisation namens DIA tauche ich in einen undurchsichtigen Thriller ein, muss Rätsel lösen, Orte suchen und Beweisstücke untersuchen. Neu und aufregend an TwinKomplex: Statt Avataren stellen reale Schauspieler die Figuren im Spiel dar. Diese sprechen zu den Mitspielern in vielen kurzen Videosequenzen. So wird man Teil einer komplexen Geschichte, einer Living Novel. Hinter dem Projekt steht der Kulturwissenschaftler Martin Burckhardt, der für das Projekt die Firma Ludic Philosophy gegründet hat – mit Sitz im stillgelegten Flughafen Berlin Tempelhof, der auch als Drehort gedient hat. Den ganzen Beitrag lesen »
Jüngst ausgezeichnet mit dem Grimme-Online-Award und eine echte Feelgood-Website für Grundschulkinder, die ganze Familie oder auch gestresste Erwachsene: Die Wortwuselwelt von Klanggestalterin Brigitte Krämer und Illustratorin Nina Pagalies, die für Klein und Groß kreativ und liebevoll “wuseln und zeichnen und musizieren und programmieren”, ist ein wunderbarer Spielplatz für die Sinne. Auf dieser erfrischend anderen Kinderseite kann man dichten, klingen, spielen, tönen, basteln, lachen, experimentieren oder sich Gedichte vorlesen lassen. In der Wortwuselwelt gibt es verschiedene Bereiche zu entdecken wie den Park, die Luftmusikmaschine, Haiku-Vogelporträts, Spiele und Alphabetgedichte, ein Vogelstimmenratespiel oder das Stimmwerk. Überall kann man mit Bildern, Buchstaben und Tönen spielen, sich inspirieren lassen oder einfach zuhören. Den ganzen Beitrag lesen »
Zur Konferenz multi.player kamen WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Teilen Europas an der Universität Hohenheim zusammen und stellten ihre Forschungsergebnisse zu sozialen Aspekten von Computerspielen vor. Mit einem der Organisatoren, dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Quandt, haben wir u.a. über Ergebnisse seiner Repräsentativstudie zu digitalen Spielen gesprochen: