
© Reiss-Engelhorn-Museen, Forum Internationale Photographie
Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zeigen vom 9. September 2012 bis 6. Januar 2013 eine repräsentative Auswahl von Werken der Sammlung Gernsheim, die die Geburt und die Entwicklung der Fotografie als eigenständiger visueller Gattung dokumentieren. Diese Ausstellung bietet viele Anknüpfungspunkte für die Behandlung im Unterricht, etwa in Kunst, Deutsch, Geschichte oder Gemeinschaftskunde . Den ganzen Beitrag lesen »

Beim Geocache in Lahr lernen Schüler die Geschichte der Stadt kennen
Mittlerweile wundert sich niemand mehr über Menschen, die im Wald, auf öffentlichen Plätzen, unter Parkbänken oder in Hecken die Umgebung absuchen. Geocaching hat sich vom Hobby für Freaks und Nerds zum Volkssport entwickelt. Dass Cachen nicht nur Spaß macht, sondern man dabei auch etwas lernen kann, haben Schülerinnen und Schüler aus Lahr erlebt und ihre Stadt neu kennengelernt.
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Das 25. European Media Art Festival
Alles begann 1988. Im Studiengang Medienwissenschaft an der Universität Osnabrück wurde ein Kurs zum Thema Experimentalfilm angeboten. Hier sah man sich gemeinsam Avantgardefilme an und sprach darüber, wie sie gemacht wurden, warum sie gemacht wurden und was die Inhalte bedeuten könnten. Drei Kommilitonen kam damals dann die Idee, die Filmemacher selbst einzuladen, um sie persönlich zu ihren Arbeiten befragen zu können. So entstand das European Media Art Festvial
(EMAF), das heutzutage eines der wichtigsten und einflussreichsten Festivals im Bereich der Medienkunst ist.
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Intern@tcafé in Husum. Bild: Jiří Hönes , Lizenz: cc
Ein Nachruf auf unser @
Seit einigen Tagen ist ein Relikt aus den Tiefen der vergangenen Dekade von der Startseite des Landesmedienzentrums verschwunden, das @ im Namen von Medi@Culture-Online. Unsere werte Kollegin Christine Sattler veranlasste pflichtbewusst die längst überfällige Korrektur. Bei archive.org lässt es sich noch bestaunen, etwa auf einem Schnappschuss vom 22. Juli 2011. Auf MCO selbst muss man etwas tiefer in der Vergangenheit wühlen, man findet es zum Beispiel im Jahr 2009, zwar nicht im Logo, jedoch im Menü. Den ganzen Beitrag lesen »
Von Postfliegern, Autokarten und der Bild-Zeitung

Luftaufnahme des Stuttgarter Marktplatzes
Wussten Sie, dass Anfang der 1920er Jahre auf dem Cannstatter Wasen Postflugzeuge starteten? Der Schorndorfer Flugpionier Paul Strähle führte seinerzeit Linienflüge von Stuttgart nach Konstanz durch. Auf einem solchen Flug entstanden im Jahr 1920 die wohl ältesten Filmaufnahmen der Stuttgarter Innenstadt aus der Luft, die nun sogar die
Bild-Zeitung auf die neueste Produktion des
Stadtmedienzentrums Stuttgart und der Firma
medialesson GmbH aufmerksam machte. “Sensationeller Film aus einem Postflieger aus dem Jahr 1920 aufgetaucht!” heißt es dort in üblicher Bild-Manier.
Das ist doch etwas übertrieben, der Film lag im Archiv des Haus des Dokumentarfilms und war durchaus bekannt. Trotzdem freut man sich natürlich beim Stadtmedienzentrum über diese Form der Öffentlichkeitsarbeit, wenn auch die Berichterstattung in den
Stuttgarter Nachrichten den Geschmack besser trifft. Doch der Film ist nur das i-Tüpfelchen der neuen DVD
«Stadtentwicklung Stuttgart – Von den Anfängen bis zur Gegenwart», welche gestern im Rathaus vorgestellt wurde.
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Lokalgeschichte und Heimatforschung gelten gemeinhin als Domänen der Printmedien. Forschungen zu Flurnamen und Kleindenkmalen, zu Sagen und zur Ortsgeschichte werden meist in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht. Doch mit dem Projekt suehnekreuz.de wurde eine umfassende Online-Datenbank für historische Steinkreuze in Deutschland und Europa ins Leben gerufen.
Das Portal wurde 2005 von dem Sachsen Sven Gerth gestartet und verzeichnet mittlerweile über 6.000 Objekte, beigesteuert von über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sühnekreuze sind Denkmäler des mittelalterlichen Rechts, das im Falle von Tötungsdelikten so genannte Sühneverträge vorsah. Der Täter musste demnach meist der Familie des Opfers eine finanzielle Entschädigung leisten, häufig eine Pilgerreise aufnehmen und auf eigene Kosten ein Sühnekreuz errichten lassen, sozusagen als Mahnmal. Dieser Brauch war bis ins 16. Jahrhundert hinein verbreitet und wurde dann durch moderne Rechtsprechung abgelöst. Die Kreuze gelten heute als Kulturdenkmäler und sind hier und da in Feld und Flur, jedoch auch mitten in Großstädten zu finden. Den ganzen Beitrag lesen »
Was fasziniert Menschen an Rollenspielen? Der Dokumentarfilmer Michael Schilhansl hat Menschen getroffen, die in der Natur, mit Papier und Würfeln oder am Computer in fremde Welten eintauchen und von ihrer Leidenschaft erzählen: Live-Rollenspieler, die eine Woche lang mit Schwert und Rüstung auf eine Burg ziehen. Eine Runde betagter Helden, die seit vielen Jahren zu einem pen-and-paper-Rollenspiel zusammenkommen und deren Abenteuer nur in ihren Köpfen stattfindet. Und er hat Macher wie Spieler von Online-Rollenspielen wie Gothic oder World-of-Warcraft getroffen.
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Sonntag, 14 Uhr: Statt gemütlich in Jogginghose vor dem Fernseher zu verweilen oder den Freund in die Wilhelma zu schleifen geht es heute ausnahmsweise ins Kino. Schließlich ist Wim Wenders höchst persönlich vor Ort um sein neues Werk „Pina“ vorzustellen. Also runter vom Sofa, Jogginghose schnell durch die Jeans ersetzt und ab in die Innenstadt – schließlich wurden die Karten auch schon Wochen im Voraus besorgt. Euphorisch ob des seltenen Kinobesuchs besorgen wir uns erst einmal Popcorn und lümmeln uns glücklich und zufrieden in unsere 1A-Plätze: mitte hinten. Nach einer dann doch leider recht kurzen Einführung durch den Regisseur – wie das bei Promo-Aktionen nun mal so ist – beginnt endlich der wirklich, wirklich großartige Film! (Unbedingt anschauen!)
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Ausmisten: Container mit 16-mm-Filmrollen vor dem LMZ. Foto: Jiří Hönes, Lizenz: cc
Darunter Perlen der Unterrichtsmediengeschichte wie Die Ahnen der Maschinen oder Helmut, 18 Jahre, Alkoholiker.…