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	<title>MediaCulture-Blog</title>
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	<description>Der Blog zur Medienbildung</description>
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		<title>Active Citizenship</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: ein Kurzfilm über bürgerschaftliches Engagement. Das Thema des von viducate.net ausgeschriebenen, europaweiten Wettbewerbs inspirierte uns, selbst mal die Kamera in die Hand zu nehmen, die aktuelle Situation in unserer Stadt bot uns die Kulisse. The Fence from mco &#38; friends on Vimeo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute: ein Kurzfilm über bürgerschaftliches Engagement. Das Thema des von <a href="http://www.viducate.net/">viducate.net</a> ausgeschriebenen, europaweiten Wettbewerbs inspirierte uns, selbst mal die Kamera in die Hand zu nehmen, die aktuelle Situation in unserer Stadt bot uns die Kulisse.</p>
<p><object width="400" height="320"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14669569&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=14669569&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=1&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="320"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/14669569">The Fence</a> from <a href="http://vimeo.com/user4638791">mco &amp; friends</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Ende einer Ära</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jiří Hönes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausmisten: Container mit 16-mm-Filmrollen vor dem LMZ. Foto: Jiří Hönes, Lizenz: cc Darunter Perlen der Unterrichtsmediengeschichte wie Die Ahnen der Maschinen oder Helmut, 18 Jahre, Alkoholiker.&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/container_jirihoenes_cc.jpg" alt="" title="" width="500" height="375" class="alignleft size-full wp-image-2914" /><br />
Ausmisten: Container mit 16-mm-Filmrollen vor dem LMZ. Foto: Jiří Hönes, Lizenz: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">cc</a><br />
Darunter Perlen der Unterrichtsmediengeschichte wie <i>Die Ahnen der Maschinen</i> oder <i>Helmut, 18 Jahre, Alkoholiker.</i>&#8230; </p>
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		<title>Sommerrätsel: Wo sind wir?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 15:33:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Lochner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kruschtelschublade 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[New York, Rio, Tokio &#8211; und wo waren bzw. sind Sie so unterwegs diesen Sommer? Und schreiben Sie überhaupt noch mit der snail mail? Die Redaktion von MediaCulture-Online greift bei ihren Reisen rund um den Globus jedenfalls immer wieder gerne auf die guten alten Postkarten zurück, um die Daheim- gebliebenen in der Landeshauptstadt einerseits am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/bilder_gesamt.jpg"><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/bilder_gesamt.jpg" alt="" title="bilder_gesamt" width="250" height="251" class="alignright size-full wp-image-2882" /></a></p>
<p>New York, Rio, Tokio &#8211; und wo waren bzw. sind Sie so unterwegs diesen Sommer? Und schreiben Sie überhaupt noch mit der <em>snail mail</em>? Die Redaktion von MediaCulture-Online greift bei ihren Reisen rund um den Globus jedenfalls immer wieder gerne auf die guten alten Postkarten zurück, um die Daheim- gebliebenen in der Landeshauptstadt einerseits am Reisefieber teilhaben zu lassen und sie andererseits auch ein kleines bisschen neidisch zu machen. Wenn Sie wissen, wo wir uns in den letzten Monaten herumgetrieben haben und Sie die Städte erkennen, dann schreiben Sie uns eine <a href="mailto:mediaculture@lmz-bw.de">E-Mail</a> mit der Lösung. <span id="more-2846"></span></p>
<p><a href="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/bild5.jpg"><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/bild5-300x207.jpg" alt="" title="bild5" width="300" height="207" class="alignleft size-medium wp-image-2892" /></a>Übrigens: Sie müssen nicht alle Städte erraten, GewinnerIn wird der/diejenige mit der höchsten Trefferquote. Doppelt gewertet wird in diesem Zusammenhang das untere, zugegebenermaßen nicht ganz einfache Motiv. Kleiner Tipp: Idyllische Kleinstadt bei unseren französischen Nachbarn&#8230; Als Preis winkt ein Überraschungsstarterset für die kommende Saison. Viel Glück!</p>
<p>P.S.: Zum Vergrößern die Bilder anklicken! </p>
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		<title>Google Street View</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 13:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jiří Hönes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Größere Kartenansicht New York, New York «ungeheuerlich» Nachdem das Sommerloch in den vergangenen Wochen notdürftig mit Blumenkübel und Internet-Pranger gestopft wurde, dominiert nun plötzlich nur noch ein Thema die Politik- und Medienwelt. Am 10. August kündigte Google an, der Online-Dienst Street View werde bis Ende des Jahres mit zunächst 20 deutschen Städten an den Start [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="375" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=new+york&amp;sll=59.325544,18.064828&amp;sspn=0.003913,0.009645&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=New+York+City,+New+York,+Vereinigte+Staaten&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=40.720964,-74.000552&amp;panoid=lEh59LKDAT1N-XXxQyhi5Q&amp;cbp=13,215.79,,0,2.25&amp;ll=40.714353,-74.005973&amp;spn=0.024396,0.042915&amp;z=14&amp;output=svembed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=new+york&amp;sll=59.325544,18.064828&amp;sspn=0.003913,0.009645&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=New+York+City,+New+York,+Vereinigte+Staaten&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=40.720964,-74.000552&amp;panoid=lEh59LKDAT1N-XXxQyhi5Q&amp;cbp=13,215.79,,0,2.25&amp;ll=40.714353,-74.005973&amp;spn=0.024396,0.042915&amp;z=14" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small><br />
New York, New York</p>
<p><b><i>«ungeheuerlich»</b></i></p>
<p>Nachdem das Sommerloch in den vergangenen Wochen notdürftig mit Blumenkübel und Internet-Pranger gestopft wurde, dominiert nun plötzlich nur noch ein Thema die Politik- und Medienwelt. Am 10. August kündigte Google an, der Online-Dienst <i>Street View</i> werde bis Ende des Jahres mit zunächst 20 deutschen Städten an den Start gehen. Während Barcelona, New York, Nizza oder Stockholm schon längst verfügbar sind, ging hierzulande ein erneuter Schrei der Empörung durch die Republik – die Sache mit den aufgezeichneten WLAN-Daten ist noch nicht vergessen.<span id="more-2794"></span></p>
<p>Google ließ umgehend verlauten, wer sein Haus nicht im Netz haben wolle, könne per Online-Formular oder Brief binnen eines Monats Einspruch einlegen. Auch nach dem Start von <i>Street View</i> soll eine Unkenntlichmachung noch möglich sein. Unterdessen nutzen Politiker aller Parteien das in der Gesellschaft aufkommende Unbehagen, um sich medienwirksam in Szene zu setzen. Eine «Lex-Google» wird gefordert. Egal ob CDU, SPD, Grüne oder FDP, überall meldet sich jemand zu Wort, der betont, die Darstellung seines Privathauses nicht zu dulden. <i>Ich bin gegen Google Street View und werde die Möglichkeit wahrnehmen, Einspruch einzulegen</i>, wetterte etwa Grünen-Politiker Hans-Christian-Ströbele und legte nach, er finde das Projekt <i>ungeheuerlich</i>, so die dpa. Ähnlich klingt es zum Beispiel bei Gisela Piltz, Datenschutzexpertin der FDP-Fraktion: <i> Ich widerspreche, weil ich Bilder meiner Privatwohnung nicht im Internet sehen will. Soweit es sich um private Liegenschaften handelt, empfehle ich das auch jedem anderen &#8211; uneingeschränkt.</i> Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Auch der Eigentümerverband <i>Haus &#038; Grund Deutschland</i> rät den Hausbesitzern, sich <i>gegen Google zu wehren</i>.</p>
<p><b>Landesweite Paranoia?</b></p>
<p>Doch wo liegt eigentlich das Problem? In anderen Ländern scheint die Entrüstung über den Online-Dienst bei weitem nicht solche Ausmaße angenommen zu haben. Fürchten sich die Bürger tatsächlich vor Einbrecherbanden, die am PC die Neubausiedlungen nach neuen Goldgruben durchsuchen? Oder dass man sie beim letzten Besuch bei Beate Uhse abgelichtet hat? Oft wird betont, das eigentlich Schlimme an der Sache sei die Höhe von 2,5 Metern, aus der die Kameras filmen. Denn so werden die eigentlich als Sichtschutz gedachten Buchsbaumhecken und Bambuszäune, die Deutschland so wunderschön machen, überwunden. Aber sieht man da nun wirklich so viel?</p>
<p><iframe width="500" height="375" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=colmar&amp;sll=59.319178,18.07251&amp;sspn=1.93418,4.938354&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Colmar,+Haut-Rhin,+Elsass,+Frankreich&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=48.073521,7.368261&amp;panoid=xreuqlNQ56T851sDTG6w0w&amp;cbp=13,174.85,,0,-6.11&amp;ll=48.080679,7.359972&amp;spn=0.021503,0.042915&amp;z=14&amp;output=svembed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=colmar&amp;sll=59.319178,18.07251&amp;sspn=1.93418,4.938354&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Colmar,+Haut-Rhin,+Elsass,+Frankreich&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=48.073521,7.368261&amp;panoid=xreuqlNQ56T851sDTG6w0w&amp;cbp=13,174.85,,0,-6.11&amp;ll=48.080679,7.359972&amp;spn=0.021503,0.042915&amp;z=14" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p>
<p>Außer den blühenden Geranien ist an – und erst recht in – diesem Gebäude im elsässischen Colmar nicht viel zu erkennen, auch nicht bei maximalem Zoom. Vielleicht ist es aber auch die prinzipiell uneingeschränkte Verfügbarkeit des Service – denn es wohl auch niemand Widerspruch ein, wenn die Gemeinde xy einen neuen Bildband plant, und das Eigenheim auf einem der Fotos zu sehen ist.</p>
<p>In einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,711309,00.html">Kommentar</a> von Verfassungsrechtler Thomas Darnstädt auf <i>Spiegel Online</i> wird unter dem Titel <i>Die lächerliche Angst vorm bösen Blick</i> zynisch gefragt: <i>Wenn der Datenschutz davor schützen soll, dass jemandes ohnehin öffentlich sichtbares Eigentum oder Besitz fotografiert und veröffentlicht wird, stellen sich ein paar Fragen. Darf ich dann das tolle neue Auto meines Nachbarn auch nicht mehr fotografieren, auch nicht von der Seite &#8211; oder von oben? Was ist mit seinem Hund? Den Goldfischen in seinem Gartenteich? Und darf ich denn das schöne Haus nebenan wenigstens mit Worten beschreiben? Und was ist, wenn ich eine Beschreibung meiner Straße im Internet veröffentliche?</i></p>
<p>Nach aktueller Gesetzeslage sehen zum Thema befragte Juristen keine Rechte verletzt. Solange Personen auf den Bildern nur als <i>Beiwerk</i> abgebildet sind, also nicht das zentrale Motiv darstellen. Schließlich darf auch sonst ein jeder Hobbyfotograf oder Lokaljournalist seine Fotos im Internet zu den gleichen Bedingungen veröffentlichen. Offentsichtlich ist Google noch nicht einmal dazu verpflichtet, einem Antrag auf Unkenntlichmachung eines Gebäudes stattzugeben. <i>Bislang gibt es keinen juristischen Anspruch auf Anerkennung eines Widerspruchs durch Google</i>, stellte jüngst die auf Internet-Fragen spezialisierte Düsseldorfer Anwältin Eva Dzepina im dpa-Interview klar.</p>
<p><b>Sieht eigentlich niemand das Gute daran?</b></p>
<p>Muss also die «Lex Google» schnellstmöglich her? Man könnte sich fragen, warum in der Diskussion das Negative so unverhältnismäßig hervorgehoben wird. Sicher, die Angst der Bevölkerung ist immer ein gefundenes Fressen für die Politik. Doch hat der Dienst nicht auch eine positive Seite, auch wenn er von einem Unternehmen angeboten wird, das nicht zu Unrecht in der öffentlichen Kritik steht? Wie viele derer, die sich vor den bösen Blicken der Online-Welt fürchten, haben selbst schon die Umgebung ihres Hotels an der Costa Brava bei <i>Street View</i> erkundet? Anderen schaut man gerne über den Zaun, aber den eigenen macht man besser gleich mal etwas höher. </p>
<p>Man hört oft jemanden fragen, wass denn eigentlich der Mehrwert gegenüber <i>Google Maps</i> sei. Google selbst nennt einige Verwendungsmöglichkeiten: Infos über den Urlaubsort, Immobilien anschauen, bevor man überhaupt einen Besichtigungstermin macht, anderen zeigen, wo man wohnt, sowie schlicht und einfach <i>die Welt erkunden</i>. Gerade das ist auch für mich persönlich der Mehrwert. Schnell mal schauen, wie man in Portland so lebt oder kurz die Wandmalereien in Belfast aufspüren.</p>
<p><iframe width="500" height="375" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?q=belfast&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=&amp;hnear=Belfast,+County+Antrim,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich&amp;layer=c&amp;cbll=54.615184,-5.966273&amp;panoid=wls8mY6M1Uy1x6Rj5wyCBA&amp;cbp=13,118.12,,1,-1.16&amp;source=embed&amp;ll=54.597269,-5.930109&amp;spn=0.018646,0.042915&amp;z=14&amp;output=svembed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?q=belfast&amp;oe=utf-8&amp;client=firefox-a&amp;ie=UTF8&amp;hl=de&amp;hq=&amp;hnear=Belfast,+County+Antrim,+Vereinigtes+K%C3%B6nigreich&amp;layer=c&amp;cbll=54.615184,-5.966273&amp;panoid=wls8mY6M1Uy1x6Rj5wyCBA&amp;cbp=13,118.12,,1,-1.16&amp;source=embed&amp;ll=54.597269,-5.930109&amp;spn=0.018646,0.042915&amp;z=14" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small><br />
Die berühmten Murals in Belfast – Online-Spurensuche   </p>
<p><iframe width="500" height="375" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=sydney+john+st+square&amp;sll=-33.867066,151.207108&amp;sspn=0.025336,0.038581&amp;g=sydney&amp;ie=UTF8&amp;hq=john+st+square&amp;hnear=Sydney+New+South+Wales,+Australien&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=-33.872814,151.198279&amp;panoid=dxIWHAV2jkLfiRdUQSHfuQ&amp;cbp=13,208.49,,1,-24.26&amp;ll=-33.867066,151.20698&amp;spn=0.026726,0.042915&amp;z=14&amp;output=svembed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=sydney+john+st+square&amp;sll=-33.867066,151.207108&amp;sspn=0.025336,0.038581&amp;g=sydney&amp;ie=UTF8&amp;hq=john+st+square&amp;hnear=Sydney+New+South+Wales,+Australien&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=-33.872814,151.198279&amp;panoid=dxIWHAV2jkLfiRdUQSHfuQ&amp;cbp=13,208.49,,1,-24.26&amp;ll=-33.867066,151.20698&amp;spn=0.026726,0.042915&amp;z=14" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small><br />
Auf virtuellen Entdeckungsreisen: Die Monorail in Sydney</p>
<p><b><i>Street View</i> in der Schule?</b></p>
<p>All das lässt sich doch auch didaktisch nutzen. Man stelle sich vor, im Geographieunterricht steht die Behandlung unterschiedlicher Siedlungsformen an. Bislang war man meist auf alte Overhead-Folien aus den 70er Jahren angewiesen und hatte eine Handvoll Bilder, eins von einem Haufendorf, eins von einem Straßendorf, ein Waldhufendorf und so weiter. Gäbe es <i>Street View</i> schon flächendeckend, so könnte man im Unterricht virtuelle Entdeckungsreisen durch all diese Döfer mit ihren siedlungsgeographischen Besonderheiten machen. Die Vogelperspektive ist ja schon gegeben. Unterschiedliche Hausformen ließen sich analysieren, Baumaterialien und vieles mehr. Die einfache Einbettung der Karten- und Bilderausschnitte in die eigene Homepage ermöglicht, die Beobachtungen auf Schülerblogs oder Wikis zu veröffentlichen. Doch wenn nun jeder Häuslesbauer sein Eigentum unscharf machen lässt, dann bleibt von diesen Möglichkeiten nicht mehr viel übrig.</p>
<p>Auch im Fremdsprachenunterricht bietet sich das Tool zum Einsatz an. Auf Erkundungsgängen durch die fremden Länder lassen sich die vielfältigsten Dinge entdecken und didaktisch verwerten. Anlässe für freies Schreiben lassen sich so generieren und das vorteilhafte daran ist, dass für jede Schülerin und jeden Schüler etwas von Interesse dabei sein wird. Man ist nicht beschränkt auf die Themenauswahl, die die gängigen Lehrwerke bieten. Das Potential ist da, zumindest für den Fremdsprachenunterricht in Deutschland – französische oder amerikanische Schüler, die Deutsch lernen, haben noch nicht so viel von <i>Street View</i>. Oder doch? In Zürich wird auch Deutsch gesprochen, wir haben uns in Englisch schließlich auch nicht nur mit England beschäftigt.</p>
<p>Ob die «Lex Google» nun kommt oder nicht, morgen oder in einem Jahr, eines ist klar: Die Politik hat mal wieder ein Thema für sich entdeckt.</p>
<p><iframe width="500" height="375" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=stockholm+centralbron&amp;sll=40.720964,-74.000552&amp;sspn=0.011221,0.01929&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Centralbron,+Stockholm,+Stockholms+L%C3%A4n,+Schweden&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=59.321435,18.067779&amp;panoid=y3Sgy_NmCcJ-NsbUB2I5_w&amp;cbp=13,263.36,,0,-7.21&amp;ll=59.325552,18.064956&amp;spn=0.01642,0.042915&amp;z=14&amp;output=svembed"></iframe><br /><small><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=stockholm+centralbron&amp;sll=40.720964,-74.000552&amp;sspn=0.011221,0.01929&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Centralbron,+Stockholm,+Stockholms+L%C3%A4n,+Schweden&amp;t=h&amp;layer=c&amp;cbll=59.321435,18.067779&amp;panoid=y3Sgy_NmCcJ-NsbUB2I5_w&amp;cbp=13,263.36,,0,-7.21&amp;ll=59.325552,18.064956&amp;spn=0.01642,0.042915&amp;z=14" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small><br />
Virtuelle Stadttour in Stockholm: Stadtteil Södermalm von der Centralbron aus gesehen.</p>
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		<item>
		<title>Machen Killerspiele dick, gewaltig, schlau oder teamfähig?</title>
		<link>http://www.mediaculture-online.de/blog/?p=2740</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 14:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Reinhold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen/ Fortbildungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Solche Fragen wurden ausführlich auf dem Festival &#8220;Spiel Computer Spiel!&#8221; in der Stuttgarter Stadtbibliothek diskutiert. Zwischen dem 14. und 17. Juli referierten Referenten unterschiedlicher Couleur über Computerspiele, Gewalt und Bildung. Die unterschiedlichen Blickwinkel schafften ein differenziertes Bild über das vieldiskutierte Thema. Klischees wie das &#8220;Killerspiel&#8221; und der &#8220;dicke, gewaltbereite Jugendliche&#8221; wurden von den Referenten vermieden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Solche Fragen wurden ausführlich auf dem Festival &#8220;Spiel Computer Spiel!&#8221; in der Stuttgarter Stadtbibliothek diskutiert. Zwischen dem 14. und 17. Juli referierten Referenten unterschiedlicher Couleur über Computerspiele, Gewalt und Bildung. Die unterschiedlichen Blickwinkel schafften ein differenziertes Bild über das vieldiskutierte Thema. Klischees wie das &#8220;Killerspiel&#8221; und der &#8220;dicke, gewaltbereite Jugendliche&#8221; wurden von den Referenten vermieden und Problemlagen trotzdem nüchtern thematisiert.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2743 alignleft" title="spiel computer spiel" src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/spiel-computer-spiel.jpg" alt="spiel computer spiel" width="500" height="197" /></p>
<p><span id="more-2740"></span></p>
<p><strong>Killerspiele &#8211; Zum aktuellen Stand der Wirkungsforschung</strong></p>
<p>Martin Bopp suchte in seinem Vortrag die goldene Mitte zwischen den  Thesen „Es ist ja nur ein Spiel“ oder „Computerspiele machen dick und  gewalttätig“. Bei seiner Analyse ging er auf verschiedene  Wirkungsmodelle, kausale Zusammenhänge und Risikogruppen ein.  Zusammenfassend empfahl Matthias Bopp, dass Eltern und Lehrer den  Zugang zu alternativen Vorbildern und Handlungsskripten erleichtern  müssen.</p>
<p><a href="http://www.stadtbuecherei-stuttgart-audio.de/SCS2010/bopp.mp3">Tondokument</a> (mp3, 32.5 MB, Dauer: 00:47:19)</p>
<p><strong>Über die Schwierigkeit, Computerspiele (pädagogisch) zu beurteilen</strong></p>
<p>Ulrike Pilarczyk ist langjährige Gutachterin bei der  Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). In ihrem Vortag beschrieb  sie, welche Schwierigkeiten die Alterseinstufung von Computerspielen mit  sich bringt. Erwachsene Prüfer laufen oft Gefahr, Spiele nach gleichen  Kriterien wie Filme zu beurteilen. Anhand der Spiele „Ratchet and  Clank“ und „Assassins Creed“ zeigte sie, dass die ästhetische Ebene und  das Gameplay bei der Einstufung von Spielen im Zusammenhang betrachtet  werden müssen.</p>
<p><a href="http://www.stadtbuecherei-stuttgart-audio.de/SCS2010/pilarczyk.mp3">Tondokument</a> (mp3, 35 MB, Dauer: 00:51:00)</p>
<p><strong>Spielend Lernen: Das Potential von Computerspielen als Lernmedium</strong></p>
<p>Ob Computerspielen zum Lernen geeignet sind und wie man spielend überhaupt lernen kann, erklärte Jürgen Fritz ins seinem Vortrag. Umfassend ging er auf das Prinzip „Computerspiele fördern, was sie fordern“, die „strukturelle Kopplung“ zwischen Spiel und Spieler und die Möglichkeiten eines Wissenstransfers ein. Aber auch die Gefahren des spielenden Lernen, wie Abhängigkeiten wurden thematisiert. Abschließend forderte Fritz, dass die Erziehung eine einseitige Nutzung von Medien verhindern muss und darüber hinaus Rahmungskompetenzen vermitteln sollte.</p>
<p><a href="http://www.stadtbuecherei-stuttgart-audio.de/SCS2010/fritz.mp3">Tondokument</a> (mp3, 51.6 MB, Dauer: 01:15:15)</p>
<p><!--more--></p>
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		<title>Germany&#8217;s next Top Meldung II</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 12:47:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Lochner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kruschtelschublade 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder so weit: Wir stehen knöcheltief im Sommerloch, und die Nachrichten, die uns per Email-Abo erreichen, lassen an Informationswert (und Medienbezug) deutlich zu wünschen übrig. Aus diesem Grund lassen wir Sie, liebe Userinnen und User, wie auch schon im letzten Jahr darüber abstimmen, welche Trash-Meldung Sie denn gerne lesen würden. Ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2718" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/abstimmung_deutsche_fotothek_cc-by-sa.jpg"><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/abstimmung_deutsche_fotothek_cc-by-sa.jpg" alt="&lt;i&gt;Bild: &lt;a target=&#039;blank&#039; href=&#039;http://www.deutschefotothek.de/&#039;&gt;Deutsche Fotothek&lt;/a&gt;, Lizenz: &lt;a target=&#039;blank&#039; href=&#039;http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de&#039;&gt;cc&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;" title="abstimmung_deutsche_fotothek_cc-by-sa" width="500" height="224" class="size-full wp-image-2718" /></a><p class="wp-caption-text"><i>Bild: <a target='blank' href='http://www.deutschefotothek.de/'>Deutsche Fotothek</a>, Lizenz: <a target='blank' href='http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de'>cc</a></i></p></div>Es ist mal wieder so weit: Wir stehen knöcheltief im Sommerloch, und die Nachrichten, die uns per Email-Abo erreichen, lassen an Informationswert (und Medienbezug) deutlich zu wünschen übrig. Aus diesem Grund lassen wir Sie, liebe Userinnen und User, <a href="http://www.mediaculture-online.de/blog/?p=758">wie auch schon im letzten Jahr</a> darüber abstimmen, welche Trash-Meldung Sie denn gerne lesen würden. <span id="more-2703"></span></p>
<p>Ist es </p>
<p><em>1. Kein Internet-Pranger für freigelassene Straftäter</em><br />
<em>2. Kinderwindeln werden immer dünner</em><br />
<em>3. Duftplakate sollen Hunde locken</em> oder<br />
<em>4. Knut schon vergessen: Gianna turtelt in München</em> ?</p>
<p>So, liebe Userschaft, jetzt müssen Sie sich entscheiden! Ihre Wahl bitte in die Kommentarfelder eintragen. Die Meldung mit den meisten Stimmen melden wir im Laufe der Woche in voller Länge. Wir sind gespannt…</p>
<p>P.S.: Nein, <em>Robbie und Ayda im Eheglück</em> bringen wir nicht.</p>
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		<title>Unter Extras</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 21:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elke Albrecht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Und bitte wieder auf Anfang!&#8221; Etwas erschöpft rolle ich meinen Koffer zum wiederholten Mal an die imaginäre Startmarke zurück, von wo aus ich mich zu gegebenen Zeitpunkt in Bewegung setzen soll. Ich bin Geschäftsreisende, so wie die meisten der 20 Komparsen hier am Set, es ist ein Montag Vormittag &#8211; vielleicht ist es auch Dienstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2733" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/passenger_Pensiore_cc-by-nc-nd1.jpg" alt="Bild: &lt;a target=&#039;blank&#039; href=&#039;http://www.flickr.com/photos/pensiero/291810618/&#039;&gt;Pensiore&lt;/a&gt;, Lizenz: &lt;a target=&#039;blank&#039; href=&#039;http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de&#039;&gt;cc&lt;/a&gt;" title="passenger_Pensiore_cc-by-nc-nd" width="160" height="240" class="size-full wp-image-2733" /><p class="wp-caption-text">Bild: <a target='blank' href='http://www.flickr.com/photos/pensiero/291810618/'>Pensiore</a>, Lizenz: <a target='blank' href='http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de'>cc</a></p></div>&#8220;Und bitte wieder auf Anfang!&#8221; Etwas erschöpft rolle ich meinen Koffer zum wiederholten Mal an die imaginäre Startmarke zurück, von wo aus ich mich zu gegebenen Zeitpunkt in Bewegung setzen soll. Ich bin Geschäftsreisende, so wie die meisten der 20 Komparsen hier am Set, es ist ein Montag Vormittag &#8211; vielleicht ist es auch Dienstag &#8211; und wir alle wollen irgendwohin. Die Leere der Messehalle beflügelt unsere Fantasie.</p>
<p><span id="more-2517"></span></p>
<p>&#8220;Und &#8230; bitte!&#8221; Wir geben nochmal alles: die Wegstrecke ist klar, die Gesten sitzen, man baut selbst kleine Momente ein, so z.B. ein Kruschteln nach einem &#8216;klingelnden&#8217; Telefon in der Tasche, ein suchender Blick nach oben auf unsichtbare Anschlagetafeln, ein sich Unterhalten mit einem Weggefährten – selbstredend lautlos. All das nicht nur aus Nettigkeit um eine kleine Filmproduktion zu unterstützen, sondern auch, da man sich der Illusion hingibt, im Bild zu sein.</p>
<p>So ist das. Statisten sind mindestens so eitel wie &#8216;echte&#8217; Schauspieler. Es sei denn, sie sind Kinder.</p>
<p>Dabei wurde ein Bekannter einst recht harsch abserviert. Als seine Freundin erfuhr, dass er nur ein &#8216;extra&#8217;, ein &#8216;background actor&#8217;, wollte sie ihn nicht mehr. Das in einer Stadt, in der die meisten nicht wirklich das sind, für was sie sich ausgeben. Aber als Kabelträger erscheint man eben nicht mal im Credit&#8230;</p>
<p>Heute &#8220;a taste of L.A. right here&#8221;: Wanna-be&#8217;s und solche die&#8217;s noch werden wollen, leicht arroganter Umgangston, man möchte ernst genommen werden, sich abheben von der Masse. Nicht so mein Lieblingskomparse, ein älterer Herr mit silbergrauem Haar, Anzug und englischem Akzent. Er besitzt jene natürliche Ausstrahlung und Präsenz ohne dass er irgendwas dafür tut. So jemand könnte gut Politik machen, stattdessen ließ er sich auf dem Marktplatz ansprechen und ist jetzt mit dabei am Set. Aus Neugier, meint er, und weil er Zeit hat &#8211; warum auch nicht. Das dachte ich mir auch, nahm einen Tag frei und kann nun einen Blick hinter die Kulissen werfen, so wie ich es immer schonmal machen wollte.</p>
<p>&#8220;Dann bitte Ruhe dahinten.&#8221;<br />
&#8220;Und&#8230; Ruhe.&#8221;<br />
[Die Szene wird gedreht, bis...]<br />
&#8220;Danke. Abbruch.&#8221;<br />
&#8220;Und bitte wieder auf Anfang.&#8221;<br />
usw.</p>
<p>P.S. &#8220;Bitte&#8221; und &#8220;Danke&#8221; wird sowieso sehr häufig gesagt beim Dreh: vom Regisseur, dem Regieassistenten und, etwas energischer, vom Setaufnahmeleiter. Letzteren kann man nicht überhören, bestimmt hat er mal Stimmtraining gemacht, im Lautsprechen. Aber, wie mir im Laufe des Tages klar wird, ist er vielleicht der wichtigste Mann am Set. Ohne ihn läuft nichts. Zudem ist er eine große Stütze für den ruhigen Regisseur mit dem sanften Blick.</p>
<p>&#8220;Und&#8230; bitte!&#8221;<br />
<div id="attachment_2666" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/set_kabul-ist-kein-krieg_pb-arth.jpg" alt="Beim Dreh zu &lt;i&gt;Kabul ist kein Krieg&lt;/i&gt;. Der Film wird im Sommer 2011 auf arte ausgestrahlt.  Bild: © &lt;a target=&#039;blank&#039; href=&#039;http://www.pb-arth.de&#039; &gt;pb-arth&lt;/a&gt;" title="set_kabul-ist-kein-krieg_pb-arth" width="450" height="248" class="size-full wp-image-2666" /><p class="wp-caption-text">Beim Dreh zu <i>Kabul ist kein Krieg</i>. Der Film wird im Sommer 2011 auf arte ausgestrahlt.  Bild: © <a target='blank' href='http://www.pb-arth.de' >pb-arth</a></p></div>
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		<title>Computer-Paranoia &#8217;84</title>
		<link>http://www.mediaculture-online.de/blog/?p=2642</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:41:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jiří Hönes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Historisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass technische Neuerungen Angst und Schrecken verbreiten, dürfte uns gut bekannt sein&#8230;Sodom und Gomorrha, Weltuntergang durch Web 2.0&#8230;schon vor über 25 Jahren war das offensichtlich nicht anders, wenn man sich dieses Video anschaut: Die Gruppe Der Plan im Jahr 1984 bei Formel Eins. Damals war es allerdings allein der Computer, ohne Social Media. Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hEcPM3nR9UQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hEcPM3nR9UQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Dass technische Neuerungen Angst und Schrecken verbreiten, dürfte uns gut bekannt sein&#8230;Sodom und Gomorrha, Weltuntergang durch Web 2.0&#8230;schon vor über 25 Jahren war das offensichtlich nicht anders, wenn man sich dieses Video anschaut: Die Gruppe <i>Der Plan</i> im Jahr 1984 bei <i>Formel Eins</i>. Damals war es allerdings allein der Computer, ohne Social Media. Und das Video zeigt, dass man auch damals über Panikmache lachen konnte. So wird es immer sein, möge da erfunden werden, was will.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Prä- und postnatale Medien</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 12:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Constantin Schnell</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer & Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Der gute alte Douglas Adams (der tatsächlich noch nicht mal 50 wurde) schrieb dereinst: 1) everything that’s already in the world when you’re born is just normal; 2) anything that gets invented between then and before you turn thirty is incredibly exciting and creative and with any luck you can make a career out of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der gute alte Douglas Adams (der tatsächlich noch nicht mal 50 wurde) schrieb dereinst:</p>
<p><a href="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/CropperCapture85.jpg"><img class="size-full wp-image-2631    alignright" style="margin: 10px;" title="CropperCapture[85]" src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/CropperCapture85.jpg" alt="CropperCapture[85]" width="176" height="107" /></a></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">1) everything that’s  already in the world when you’re born is just normal;</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">2) anything that gets  invented between then and before you turn thirty is incredibly    exciting and creative and with any luck you can make a career out of  it; </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">3) anything that gets  invented after you’re thirty is against the natural order    of things and the beginning of the end of civilisation as we know it  until it’s    been around for about ten years when it gradually turns out to be  alright really.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Apply this list to movies,  rock music, word processors and mobile phones to    work out how old you are.</span></p>
<p>Apply this to social networks like SchülerVZ or facebook, kann ich da nur dranhängen. Und da wird auch klar, warum wir immer von neuen Medien reden. Neue Medien &#8211; da lachen ja die digital natives. Auch ansonsten sind <a href="http://www.douglasadams.com/dna/19990901-00-a.html" target="_blank">Douglas Adams Gedanken</a> (aus dem Jahr 1999!) heute noch lesenswert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blick über den Tellerrand: Medienbildung anderswo</title>
		<link>http://www.mediaculture-online.de/blog/?p=2357</link>
		<comments>http://www.mediaculture-online.de/blog/?p=2357#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 16:33:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henriette Carle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen/ Fortbildungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Medienprojekte gibt es in Island? Und wie hält es Russland mit der Medienpädagogik? Einen Blick auf die Situation der außerschulischen Kultur- und Medienbildung in anderen Ländern hat eine internationale Tagung geworfen, die vom 14. – 17. Juli 2010 an der PH Ludwigsburg stattgefunden hat. Ziel war es, Konzepte, Akteure, Programme und Projekte in anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2402" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/globus_kinder_by_momosu_pixeliode.jpg" alt="Bild: momosu, <a href='www.pixelio.de'>pixelio.de</a>;&#8221; title=&#8221;globus_kinder_by_momosu_pixeliode&#8221; width=&#8221;250&#8243; height=&#8221;242&#8243; class=&#8221;size-full wp-image-2402&#8243; /><p class="wp-caption-text">Bild: momosu, <a href='http://www.pixelio.de'>pixelio.de</a></p></div>Welche Medienprojekte gibt es in Island? Und wie hält es Russland mit der Medienpädagogik? Einen Blick auf die Situation der außerschulischen Kultur- und Medienbildung in anderen Ländern hat eine <a href="http://www.ph-ludwigsburg.de/10468.html">internationale Tagung</a> geworfen, die vom 14. – 17. Juli 2010 an der PH Ludwigsburg stattgefunden hat. Ziel war es, Konzepte, Akteure, Programme und Projekte in anderen Ländern kennenzulernen und Ideen und Erfahrungen auszutauschen. Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung einiger Vorträge vom 14. Juli, an dem der Schwerpunkt auf der Medienbildung lag. <span id="more-2357"></span></p>
<p>&nbsp;<br />
<strong>Island</strong></p>
<p><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/international_duessel.jpg" alt="international_duessel" title="international_duessel" width="150" height="189" class="alignleft size-full wp-image-2370" />Von den ersten Anfängen der Medienbildung in Island berichtete Mareike Düssel, die selbst an einem medienpädagogischen Forschungsprojekt in Reykjavík mitgearbeitet hat. Als &#8220;Indoor-Culture&#8221; werden in Island viele Medien genutzt, 90 Prozent der Bewohner haben Breitband-Internet. Da in Island jedoch nur 318 000 Menschen wohnen, ist es um das isländische Medienangebot knapp bestellt: Es gibt nur wenige isländische Fernsehprogramme (davon 1 Stunde Kinderprogramm) und wenige isländische Webseiten, speziell für Kinder. Stattdessen gibt es viele amerikanische und auch dänische Sender, jedoch unsynchronisiert. </p>
<p>Trotz des hohen Medienkonsums steckt die Medienbildung in Island noch in den Kinderschuhen. Über Mediensozialisation und Medienrisiken wird kaum diskutiert bzw. reflektiert und es wird sehr wenig geforscht in diesem Bereich. Erst in den letzten 15 Jahren wurden erste Ansätze im Bereich der Medienbildung gemacht: So engagiert sich z.B. Stefan Jokulsson von der Iceland University of Education im Schulbereich und macht Lehrerfortbildungen. Und das EU-Projekt <a href="http://www.saft.is">SAFT</a> setzt sich, ähnlich wie die ebenfalls von der EU finanzierten, deutschen Initiative klicksafe, für den Jugendmedienschutz im Internet ein. </p>
<p><strong>Finnland</strong></p>
<p><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/international_maukonen.jpg" alt="international_maukonen" title="international_maukonen" width="150" height="189" class="alignleft size-full wp-image-2374" />Annamai Maukonen kommt von der Universität <a href="http://www.humak.fi/en">Humak</a>, wo auch berufsbegleitende Kurse zur Medienpädagogik für LehrerInnen, JournalistInnen und PädagogInnen der außerschulischen Jugendarbeit angeboten werden. Dabei werden neben dem Umgang mit der Technik auch Ideen für Projekte und kritische Umgang mit Medieninhalten vermittelt. Außerdem stellte sie einige außerschulische Projekte der Medienpädagogik in Finnland vor, z.B. das Online-Magazin <a href="http://www3.jkl.fi/nuoriso/painovirhe">Painovirhe</a>, das von Jugendlichen für Jugendliche gemacht wird.</p>
<p>Ein breit gefächertes Angebote macht das <a href="http://www.ksek.fi">Film Centre of Central Finland</a>. Dort werden Filmgespräche in Filmclubs organisiert, Trickfilmworkshops für Kinder angeboten und die schulische Filmerziehung unterstützt. Bei einem Filmprojekt mit älteren Menschen werden alte finnische Filme gezeigt, die ältere Menschen dazu animieren, an vergangene Zeiten zu denken und davon zu erzählen. Das Schöne an diesem Projekt ist, dass es einerseits die Erinnerung der Menschen auffrischt und andererseits dafür sorgt, dass die Jungen etwas über das Leben früher in Finnland erfahren. </p>
<p><strong>Österreich</strong></p>
<p><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/international_wijnen.jpg" alt="international_wijnen" title="international_wijnen" width="150" height="189" class="alignleft size-full wp-image-2380" />Christine Wijnen gab einen Überblick über die medienpädagogische Landschaft von Österreich, wo es eine Vielfalt von theoretischen Ansätzen und Projekten gibt, die allerdings wenig miteinander vernetzt sind. Der theoretische Diskurs um die Medienbildung ist stark von Deutschland beeinflusst. Es gab jedoch auch eigenständige Ansätze: 1990 hat die Klagenfurter Arbeitsgruppe Medienerziehung den Begriff der &#8220;Medienmündigkeit&#8221; in die Diskussion eingebracht, der in Abgrenzung zu dem Begriff der &#8220;Medienkompetenz&#8221; die Selbstbestimmung und Emanzipation mit und durch Medien betonen sollte. </p>
<p>Medienpädagogisches Angebot des Kultusministeriums:<br />
<a href="http://www.mediamanual.at/">mediamanual.at</a> </p>
<p>Praktische Medienarbeit im außerschulischen Bereich:<br />
<a href="http://www.aktion-film-salzburg.at/">Aktion Film Salzburg</a><br />
<a href="http://www.wienxtra.at/">wienXtra</a><br />
<a href="http://www.radiofabrik.at/">Radiofabrik Salzburg</a><br />
<a href="http://o94.at/">Radio Orange Wien</a><br />
<a href="http://subnet.at">Subnet</a><br />
<a href="http://okto.tv/">okto.tv</a>. </p>
<p>Dass die verschiedenen Projekte nicht besonders gut vernetzt sind, zeigt sich auch darin, dass sich gleich zwei Initiativen mit diesem Anspruch gebildet haben: <a href="http://www.bikum.at/">BIKUM</a> und <a href="http://www.medienbildung.at/">Initiative Medienbildung</a> . </p>
<p><strong>Russland</strong></p>
<p><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/international_federow.jpg" alt="international_federow" title="international_federow" width="150" height="187" class="alignleft size-full wp-image-2386" />Alexander Federow begann seinen Vortrag mit einem kurzen historischen Abriss, der verdeutlichte, dass Medienbildung, die auch eine kritische Betrachtung von Medien und Medieninhalten einschließt, erst nach der kommunistischen Ära möglich war. Zuvor gab es eher eine ästhetisch orientierte Betrachtung von Medien. Federow hatte die schwierige Aufgabe, sowohl einen Überblick über die russische als auch über die französische Medienbildung zu geben, da er einige Jahre in Frankreich (<a href="http://www.clemi.org/fr/anglais/">Clemi</a>) gearbeitet hat. Dementsprechend knapp musste der Überblick ausfallen und er konzentrierte sich vor allem auf den wissenschaftlichen Bereich. In Taganrog hat sich zum Beispiel seit 2002 das State Pedagogical Institute auf Medienbildung spezialisiert, wobei ein traditioneller Bereich der russischen Medienpädagogik die Filmbildung ist. In der Schule ist die Medienbildung nocht nicht über ein experimentelles Stadium hinausgekommen (Beispiel: <a href="http://www.ynpress.com/">www.ynpress.com</a>).</p>
<p>Medienpädagogische Internetangebote in Russland, die teilweise auch Informationen in englischer Sprache haben:<br />
<a href="http://edu.of.ru/mediaeducation">Russian Association for Film and Media Education</a><br />
<a href="http://www.mediagram.ru">www.mediagram.ru</a></p>
<p><strong>Slowakei</strong></p>
<p><img src="http://www.mediaculture-online.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/international_izrael.jpg" alt="international_izrael" title="international_izrael" width="150" height="186" class="alignleft size-full wp-image-2388" />&#8220;Only at the beginning&#8221; nannte Pavel Izrael seinen Vortrag, denn eine umfassende Medienkompetenz, die auch Bereiche wie Medienanlayse und kreative Medienproduktion aufgreift, wird in der Slowakei erst seit ca. 5 Jahren in den Blick genommen. Offiziell startete 2008/09 die curriculare Medienbildung in den Schulen, aber es gibt noch kaum Bücher und keine Fortbildungen für Lehrkräfte. Ende 2009 verabschiedete die Regierung ein &#8220;Konzept zur Medienpädagogik in der slowakischen Republik im Kontext des lebenslangen Lernens&#8221; und im Januar 2011 soll ein &#8220;Zentrum für Medienpädagogik&#8221; die Arbeit aufnehmen. </p>
<p>Im außerschulischen Bereich gibt es Jugendclubs, die praktische Medienarbeit machen oder den Zugang zu Medien ermöglichen sowie kleinere Vereine oder Initiativen, die auch Seminare für Jugendarbeiter anbieten. Ansonsten fokussieren große Projekte vor allem den sicheren Umgang mit dem Internet:</p>
<p><a href="http://www.zodpovedne.sk/">www.zodpovedne.sk</a>, gefördert u.a. von der EU und Telekommunikationsunternehmen<br />
<a href="http://www.bezpecnenainternete.sk/">www.bezpecnenainternete.sk</a>, von Microsoft Slovakia, die auch Programme an Schulen anbieten.</p>
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