17.03.2010
Die Diskussion geht weiter, auch wissenschaftlich
Ja, was denn nun, möchte man fragen, wenn man sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung um die Wirkung von gewalthaltigen Inhalten in Computerspielen und anderen Medien anschaut. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Cristopher J. Ferguson eine Metastudie zum Einfluss von Mediengewalt auf die psychische Gesundheit und kam zu dem Ergebnis, dass die Gefahr einer Steigerung von Aggressivität eher gering einzustufen sei. Wortwörtlich resümierte er: „Results from the current analysis do not support the conclusion that media violence leads to aggressive behavior. It cannot be concluded at this time that media violence presents a significant public health risk“.
Aktuell wurde eine Meta-Studie von Craig Anderson, dem Direktor des Center for the Study of Violence an der Iowa State University veröffentlicht, die zu dem Ergebnis kommt, dass mit gewalthaltigen Computerspielen die Wahrscheinlichkeit für kurz- und langfristig erhöhtes aggressives Verhalten steigt.
Mehr dazu bei heise.
Bleibt also alles offen und somit auch weiterhin stammtisch-afin?
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