19.03.2010
Handys raus – Klassenarbeit!
Bis vor kurzem waren Handys im Unterricht vor allem ein potentieller Störfaktor. Aber seit Handys mehr können als mehr oder wenige originelle Klingeltöne von sich zu geben, werden sie auch als Lern- und Arbeitswerkzeuge interessant:
Der Musik- und Englischlehrer Sebastian J. Dorok beschreibt in seinem Blog tasten:GOTT, warum er auf sein iPhone im Unterricht nicht mehr verzichten möchte.
Noch weiter geht ein zweijähriges Pilotprojekt, das vom Institut für Medien und Schule der PHZ Schwyz geleitet wird. An der Projektschule Goldau wurden 2009 alle Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse mit Smartphones ausgestattet. So haben alle Kinder jederzeit ein Gerät zur Verfügung, mit dem sie kommunizieren, lesen, schreiben, rechnen, zeichnen, fotografieren, Töne hören und aufzeichnen sowie im Internet surfen können. Über die Erfahrungen mit diesem Projekt wird regelmäßig im Blog der Schule berichtet. Einen guten Einblick in das Projekt gibt ein Interview mit Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger, das Literatenmelu geführt hat:






Ja glaub ichs denn. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Lehrer einfach macht was er will. Ist dieses Handygefrickel überhaupt durch die Bildungsstandards abgesichert? Einfach Wikipedia im Unterricht nutzen zum Nachschlagen, also wenn das jeder….. Was ist mit den armen Schulbuchverlagen? Ein persönliches Gerät mit Internetzugang für die Schulkinder, Himmel nochmal wo soll das hinführen. Zum Glück sind diese Beispiele aus der Schweiz bzw. NRW.
In BW bleiben wir noch lange verschont von diesem neumodischen Medien-Schnick-Schnack, der die Lehrer überfordert, die Lehrerrolle unterwandert, die Bildungsstandards außen vor lässt, kurz gesagt der den Unterricht verändern will.
Menner Gefehlt mir.