Spätestens seit dem NSU-Ermittlungsskandal ist uns allen klar: die Rechtsextremen sind noch immer sehr aktiv. Man muss nicht gleich die Terrorgefahr beschwören, um sich klar zu machen: Rechtsextreme propagieren ihre Ideologie jeden Tag! Und zwar vor allem da, wo Jugendliche sind: im Internet.
Das glauben Sie nicht? Weil Sie auch täglich im Netz sind und eher selten auf rechtsextreme Propaganda treffen? Dann dürfte für Sie das neue klicksafe-Modul “Rechtsextremismus hat viele Gesichter – Wie man Rechtsextreme erkennt und was man tun kann” um so interessanter sein. Es zeigt ausführlich und anschaulich, wie massiv Rechtsextreme das Internet okkupieren, warum das gefährlich ist und welche Strategien sie anwenden. Und es bietet umfangreiches pädagogisches Material. Den ganzen Beitrag lesen »
“Film sollte man nicht lehren, sondern man sollte ihm begegnen”, so das Credo von Ines Müller. Am 4. Februar 2013 zeigte die diplomierte Kamerafrau und Oberstudienrätin 25 Lehrerinnen und Lehrern, die an einer Weiterbildung am Landesmedienzentrum teilnahmen, wie sie Film in der Schule vermittelt: stets unter Bezug zu aktuellen Filmen und mit vielen praktischen Übungen.

Die Drittelregel - eine Vereinfachung des goldenen Schnitts - läßt sich gut an aktuellen Filmbeispielen erklären.
Eine Weiterbildung unter dem Titel “Film verstehen praktisch. Grundlagen der filmischen Gestaltungsmittel” konzentriert sich logischerweise auf die Gestaltung von Film und lässt inhaltliche und dramaturgische Gesichtspunkte außen vor. Als Kamerafrau hat Ines Müller dabei vor allem die visuellen Gestaltungselemente im Visier. Um die Grundlagen der Bildgestaltung zu vermitteln, greift sie auf aktuelle Filmstills oder -ausschnitte zurück. “Stills lassen sich schnell in Powerpoint importieren – und von dort aus auch ausdrucken”, so ihr Tipp zur Unterrichtsvorbereitung. Sie selbst nutzte die Filme “Ziemlich beste Freunde”, “Hugo Cabret” und “Anne liebt Philipp” – alle drei werden im Rahmen der Schulkinowoche Baden-Württemberg gezeigt.
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Sarah und Alina beugen sich über den Bildschirm ihres Laptops und besprechen, mit welchem Bild sie ihr Gedicht schmücken könnten. Heute steht bei den beiden neunjährigen Mädchen der Klasse 4a der Ostschule in Heidenheim Deutschunterricht mit Laptop auf dem Programm. Klaus Hensolt, der Klassenlehrer, setzt die 15 Laptops in seiner Klasse ein, um Basisfertigkeiten der Text- und Bildbearbeitung zu vermitteln. Die Ostschule in Heidenheim ist eine von vier Grundschulen, die seit Beginn des Jahres neu am Pilotprojekt „Medienbildung an Grundschulen“ des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg (LMZ) teilnehmen. Erstmals kommen in Heidenheim mobile Geräte zum Einsatz, die über WLAN und das schulische Netzwerk auch ins Internet kommen. Jetzt wurde das Laptop-Projekt in Heidenheim vorgestellt. Den ganzen Beitrag lesen »
Das Jahr 2013 war gerade erwacht als sich in der ersten Januarwoche acht Jugendliche und ein Medienpädagoge im Jugendkulturzentrum FORUM in Mannheim einfanden, um gemeinsam Radio zu machen. Das Ziel des dreitägigen Workshops in den Weihnachtsferien war die Produktion einer kompletten Radiosendung und deren Veröffentlichung im Internet auf der Jugendradioplattform edura.fm. Der Ferien-Workshop wurde als Kooperationsveranstaltung des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg und des Jugendkulturzentrums FORUM in Mannheim durchgeführt. Den ganzen Beitrag lesen »
Fehltritte außerhalb der Schule können auch Konsequenzen innerhalb des Systems Schule haben – das ist nicht neu. Schülerinnen und Schüler mussten immer schon mit schulischen Maßnahmen rechnen, wenn sie andere etwa auf dem Schulweg bedroht, beleidigt oder angegriffen haben. Solche Auseinandersetzungen wirken sich nämlich mittelbar auch auf den Schulbetrieb aus.
In Zeiten Sozialer Netzwerke herrscht allerdings noch Unklarheit, wie man auf außerschulische Vorkommnisse zu reagieren hat. Dürfen beispielsweise Schüler vom Unterricht ausgeschlossen werden, weil sie andere bei Facebook beleidigt haben? Oder darf man sie deshalb in die Parallelklasse versetzen? Nicht nur Pädagogen tun sich schwer in der Einschätzung solcher Vorkommnisse, sondern auch Richter. Den ganzen Beitrag lesen »

Bild: Dr. Jochen Hettinger, LMZ
In den neuen Bildungsplänen für die allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg soll die Medienbildung einen festen Platz bekommen. Dies betonte Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer bei der Auftaktveranstaltung zur “Bildungsplanreform 2015 Baden-Württemberg” am 19. Dezember 2012 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Eine “durchgängige Medienbildung” in den Bildungsplänen für alle Schularten gehöre zu den wichtigsten zukunftsorientierten Leitthemen bei der Neufassung der Bildungspläne.
Auch der Leiter der Abteilung
Allgemein bildende Schulen im Kultusministerium, Herr Dr. Johannes Bergner, hob in seiner Grundsatzrede das Thema “Medien” als wichtigen bildungspolitischen Schwerpunkt der Landesregierung hervor. Dieses Thema sei in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und solle daher als durchgehendes Curriculum in der Bildungsplanreform berücksichtigt werden. Damit soll den Schülerinnen und Schülern das vermittelt werden, was sie heute im Bereich Medien brauchen.
Auch in der anschließenden Podiumsdiskussion spielte die Förderung der Medienkompetenz eine wichtige Rolle: Der Vorsitzende des Landeselternbeirats, Herr Theo Keck, forderte ein schlüssiges Konzept für die Medienkompetenz in Schulen, Herr Wagner-Uhl, Leiter der Gemeinschaftsschule Neuenstein, schlug vor, eine “Vernetzungsplattform” für den Unterricht einzurichten, und der Sprecher des Landesschülerbeirats, Selman Özen, setzte sich für eine schülerorientierte Förderung der Medienkompetenz ein, die auch entsprechende Maßnahmen der Lehrerfortbildung einschließen müsse. Medienkompetenz sei eine grundlegende Querschnittskompetenz und die Schule habe die Aufgabe, Kinder und Jugendlichen im Umgang mit den Medien zum Beispiel beim Thema “Soziale Netzwerke” zu unterstützen und zu begleiten.
Weitere Informationen auf
www.kultusportal-bw.de

Bild: Isabel Huber
Rund 80 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren zeigten vom 16. bis 18. November 2012 auf dem 2. Kongress der Kinderrechte im Stuttgarter Rathaus, was sie zu sagen haben. Unter dem Motto
Wir sind nicht nur Deko veranstaltete das Deutsche Kinderhilfswerk in Kooperation mit der Stadt Stuttgart diesen Kongress, der ganz im Zeichen des Rechts auf Beteiligung stand, welches im Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention verankert ist.
In verschiedenen Workshop-Gruppen konnten sich die Teilnehmer über ihre Erfahrungen austauschen, Forderungen an Gesellschaft und Politik erarbeiten und diese vorstellen. Innerhalb eines vom LMZ unterstützten Medien-Workshops wurde ein kongressbegleitendes Weblog erstellt.
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Wie macht man mit Tablet-PCs sinnvoll Unterricht? Wie lassen sich Handys vernünftig in der Schule einsetzen? Wie ändert sich durch iPhone und Co die Mediennutzung unserer Kinder? Und was ist eigentlich Geocoaching? Weil sich technische Entwicklungen in der Bildung niederschlagen müssen, drehte sich beim diesjährigen Auftakt der Medienkompetenztage alles um mobile Computergeräte. Die vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg veranstaltete Tagung fand am 19. November 2012 unter dem Motto “Mobil unterwegs im Kindermedienland “statt. Den ganzen Beitrag lesen »
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Kulturpessimisten schimpfen gerne aufs Fernsehen und verweisen auf Reality-TV und Castingshows. Zwischen dem 17. und 22. November bietet sich die Möglichkeit, die andere Seite des deutschen Fernsehens kennenzulernen. An diesen sechs Tagen sendet 3sat nämlich en bloc die besten Fernsehfilme, die im Lauf der letzten zwölf Monate auf den verschiedensten Sendern ihre Erstaufführung hatten. Die Filme sind für das (weitestgehend nur Medieninsidern bekannte) Fernsehfilm-Festival Baden-Baden ausgesucht worden; neben der ausrichtenden Deutschen Akademie für Darstellende Künste durften auch die Sender selbst Filme nominieren (inklusive österreichischem und schweizerischem Fernsehen). Den ganzen Beitrag lesen »
“Eine dogmatische Ablehnung der Nutzung digitaler Medien durch Kinder wird gesellschaftlichen, kulturellen und technischen Entwicklungen ebenso wenig gerecht wie eine dogmatische Verklärung der Potentiale digitaler Medien für die kindliche Entwicklung.” (Thomas Irion, Universität Leipzig)
Wenn es um den Computereinsatz in der Grundschule geht, so scheiden sich oft die Geister schon an der Grundsatzfrage, ob Medienbildung in diesem frühen Alter überhaupt notwendig ist. Beim Kongress
“Medienkompetenz macht Bildung” ging es daher in einem der Foren genau um diese Frage. Unter anderem wurden hier Beispiele für pädagogisch sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Computer im Unterricht vorgestellt; im Anschluss hatten die Teilnehmer dann die Möglichkeit, ihre Bedenken zu äußern und Fragen an die Referenten zu stellen.
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