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Autorin: Bothe, Katrin.
Titel: Kreatives Schreiben.
Quelle: Historisches Wörterbuch der Rhetorik, Band 4. Tübingen 1998. S. 1371-1377.
Verlag: Max Niemeyer Verlag.
Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des Verlags.
Katrin Bothe
Kreatives Schreiben
A. Der Begriff ‘K.’ ist eine Lehnübersetzung des amerikanischen ‘creative writing’, das dort Übungen im literarischen und journalistischen Schreiben bezeichnet. Im deutschen Sprachraum wird der Begriff fast ausschließlich für Prozesse poetischen, literarischen Schreibens verwendet. Ziel ist die Animation, Initiation, Begleitung und Förderung solcher Schreibprozesse sowie die Anregung der Imaginationskraft. Die einschlägige Fachliteratur stellt Schreibszenarios, Impulse und Übungen zur Verfügung.1 Dabei handelt es sich um Spielregeln im Sinne eines gemeinsamen literarischen Experimentes, aber nicht um verbindliche Regeln in normativer Absicht. Es erfolgt kein Angebot und keine Anlage von feststehenden, vorgefertigten und einzuhaltenden ‘Schreibplänen’ oder konzeptionellen Mustern.
Der Kreativitätsbegriff bezieht sich auf einen Neuigkeitswert sowohl der angewandten Schreibverfahren und benutzten literarischen Formen wie der dabei erarbeiteten Probleme, Gedanken und Erfahrungen für den Schreiber (und den eventuell als Gruppenmitglied beteiligten Leser), nicht aber als grundlegende ästhetische Innovation im Kontext der jeweiligen Literaturlandschaft oder gar der Literaturgeschichte im Sinne des ‘Noch-nie-Dagewesenen’. Dabei ist der Professionalisierungsanspruch in der Diskussion z. T. noch ungeklärt. Zumeist wird unter K. die Animation des literarischen Schreibens von Laien in Gruppen verstanden, seltener die Anleitung hin zum Beruf des professionellen Schriftstellers und zur Manuskripterstellung mit Veröffentlichungsabsicht.2
B.I. Während es in den USA ‘creative writing’-Kurse an Colleges und Universitäten seit Beginn des Jahrhunderts gibt, die Verbindung von Hochschullehrer und literarischem Schriftsteller in einer Person nicht ungewöhnlich ist und Autorinnen und Autoren wie z. B. S. SONTAG, J. D. SALINGER, C. McCULLERS, M. PUZO, K. VONNEGUT und S. PLATH derartige ‘Schreibkurse’ im Laufe ihrer Entwicklung zum Berufsautor belegt haben3, blieb ein solches eher auf handwerkliche Lernbarkeit literarischer Tätigkeit ausgerichtetes Arbeiten in der deutschsprachigen Hochschul- und Literaturlandschaft – eigentlich bis heute – suspekt (von Ausnahmen wie z. B. den Seminaren von W. JENS in Tübingen, W. HÖLLERERS ‘Literarischem Colloquium’ in Berlin, einzelnen Versuchen A. MUSCHGS in Zürich und H. J. ORTHEILs Tätigkeit in der Hildesheimer Kulturpädagogik einmal abgesehen).4 Wird K. in den USA sowohl als eine grundlegende Kulturtechnik für Studenten aller Fakultäten im Grundstudium gelehrt wie auch mit Professionalisierungsabsicht für einen konkreten literarischen Markt, haben sich im deutschsprachigen Raum bis heute – möglicherweise unbewußte – Rudimente einer Genieästhetik des 18./19. Jh. erhalten.
Der Anstoß zum K. in Deutschland ist didaktischen Ursprungs.5 Verstärkt gegen Ende der 70er-/Anfang der 80er-Jahre kam es in Entwicklung von Alternativen zum herkömmlichen Aufsatzunterricht (FRITZSCHE, MERKELBACH, PIELOW) und, z. T. mit Überschneidungen zu dem an rezeptionsästhetische Ansätze anschließenden handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht (MECKLING, WALDMANN, HAAS), der kleine, eigenproduktive Tätigkeiten und Eingriffe im Zusammenhang mit dem Verstehen von literarischen Texten propagierte, zu einer größeren Verbreitung des K. durchaus mit dem Anspruch einer neuen Schreibdidaktik.6
Dies traf gesellschaftlich auf einen Trend zu einer “Kultur von unten”. Unter Schlagworten wie denen von einer “Demokratisierung der Schreibkultur” und der Parole “Schreiben kann jeder” (BOEHNCKE, HUMBURG) entstanden Literaturbüros und Schreibwerkstätten, fand K. in der kommunalen Kultur- und Stadtteilarbeit sowie in der Erwachsenenbildung an Volkshochschulen und im Rahmen der kirchlichen und politischen Akademien in solcher Breite statt, daß sogar von einer “Schreibbewegung” die Rede war.7
Seit 1982 existiert der ‘Segeberger Kreis. Gesellschaft für Kreatives Schreiben’, der sich als Forum für den Erfahrungsaustausch und die gegenseitige Fortbildung von ‘Schreiblehrern’ versteht, die in Hochschulen, Schulen, in der Erwachsenenbildung oder als freie Autoren und Journalisten tätig sind. Ausbildungen zum Berufsschriftsteller gibt es in Deutschland z. Z. nur in Form des Deutschen Literaturinstituts an der Universität Leipzig, einer Neugründung in der Nachfolge des ehemaligen Johannes R. Becher-Instituts der DDR, ansonsten aber allenfalls als Angebot von, in ihrem Status nicht immer ganz geklärten, kommerziellen Schreibkursen und ‘Schreibschulen’.8 Die Universität Tübingen bietet Schreibseminare innerhalb der umfassenden, fach- und diskursübergreifenden sowie “prinzipiell berufszieloffenen” Konzeption ihres Studienganges Rhetorik an9, während die Einrichtung von Studiengängen ‘Kreatives Schreiben’ im Rahmen der Kulturpädagogik (wie z. B. an der Universität Hildesheim) oder Fortbildungskurse wie die der ‘Bundesakademie für Kulturelle Bildung’ in Wolfenbüttel ihren Schwerpunkt in der Kulturarbeit sowie einer stärker didaktischen Ausrichtung haben und sich an den oben skizzierten Trend zur Popularisierung des K. in Deutschland anschließen.
II. Folgende unterschiedliche Tätigkeitsbereiche bzw. Ausrichtungen lassen sich unterscheiden:
1. Die Anfänge des K. im didaktischen Bereich lagen vor allem im experimentellen Spiel mit Sprache.10 Ziel ist hier das Sich-Bewegen im Material Sprache, das Durchbrechen sprachlicher Normen und damit verbundener Denk- und Wahrnehmungsstereotypen sowie die Vermeidung von Sprachklischees. Übungen dieser Richtung bevorzugen häufig die Produktion von Nonsensetexten, die Anwendung von Verfremdungstechniken und das Auferlegen willkürlicher Regeln, oft unter Anregung von Verfahren aus dem Dadaismus und Surrealismus sowie von sprachexperimentellen Gruppen wie der ‘Konkreten Poesie’ oder der französischen Gruppe ‘Oulipo’.11
2. Ohnehin bezieht das K. einen wesentlichen Impuls aus dem Schreiben in der Gruppe, der “literarischen Geselligkeit” (GUNDEL, MATTENKLOTT).12 Hier herrscht nach dem Vorbild literarischer Salons und Zirkel, Gruppen und Subkulturen (z. B. der Romantik, des Surrealismus, der französischen Gruppe ‘Oulipo’) das spielerische Element des gemeinsamen literarischen Experimentierens und die Orientierung an kollektiven Produktionen und Resultaten vor. Im Vordergrund stehen der kommunikative Aspekt der Intersubjektivität, gewollt gruppendynamische und soziale Prozesse bis hin zum programmatischen Verständnis des kollektiven Schreibens als einer alternativen Form der öffentlichen Kommunikation, als Demokratie-Modell en miniature13 und als “Versuch, sich gegen die zunehmende Anonymisierung in unserer Gesellschaft zu wehren”.14 Von Interesse sind aber auch die direkten Reaktionen auf die in den Gruppen verfaßten Texte durch ein reales Publikum, die nach Verfahren wie sie z. B. aus der Gruppe 47 bekannt sind, einer Kritik unterzogen werden bzw. eine Würdigung erfahren.
3. Neben diesem geselligen Aspekt läßt sich der ‘Schreib-Boom’ in den 80er und 90er Jahren sicherlich auch mit der Attraktivität des K. als Selbstausdruck erklären. Expressives und autobiographisches Schreiben dienen hier der Selbst- und Identitätsfindung, der Selbstvergewisserung und Selbstklärung.15 Es geht um die Wahrnehmung und den Ausdruck innerer Vorgänge, den Ausdruck ‘innerer Natur’, subjektiver Befindlichkeit und die je individuelle Reaktion und Antwort auf die Wirklichkeit.16 SPINNER definiert als Hauptaufgabe der Didaktik des K., Schreibangebote zu entwickeln, die latente psychische Inhalte aktivieren, in innere Vorstellungsbilder verwandeln und ihre Umformung in eine manifeste literarische Gestalt ermöglichen.17 K. läßt sich in diesem Bereich als ein Verfahren der ideellen Problemlösung nutzen, zum Durchspielen existentieller und sozialer Probleme in der Phantasie und der Gegenüberstellung auf dem Papier.18 So ist die Arbeit an widersprüchlichen Empfindungen und Erfahrungen möglich19, indem verschiedene ‘Ichs’ in sich zugelassen werden20, ja auf dem Papier erst entstehen, die der Schreiber einander gegenüberstellen, aber auch ihr ‘Eigenleben’ führen lassen kann (wie es z. B. auch Literaten wie M. FRISCH oder L. GUSTAFSSON tun). Diese Form der Ich-Bearbeitung geht bis hin zu einem therapeutischen Anspruch (unter dem Schlagwort der “Poesietherapie”)21 bzw. einer Relativierung dieses Anspruchs in gruppendynamischer Hinsicht.22 Trotz der wichtigen Verbindung des literarischen Schreibens mit den inneren Motiven des Schreibers besteht hier sicherlich die Gefahr, daß das K. zu einem weiteren Element des “Psycho-Marktes” wird, so daß man den “Schreibimpuls als bloßen Stimulus der Selbsterfahrung verkümmern” läßt.23
4. Im Gegensatz dazu steht als Ziel des K. das Kennenlernen und Erkunden von sowie Experimentieren mit literarischen Techniken, Verfahren und Formen und deren Aneignung entsprechend dem eigenen Ausdrucksbedürfnis. Hier gilt es, sich die spezifisch literarischen Ausdrucksmöglichkeiten, die die Autoren der Literaturgeschichte bereits zur Verfügung gestellt haben, zu erschließen und sich um ein bewußtes Kalkulieren und Erproben von ästhetischen Wirkungen zu bemühen sowie das eigene Ausdrucksbedürfnis in gestaltete Sprache zu fassen.24 Diese Aneignung eines Repertoires an handwerklichen Möglichkeiten muß der individuellen Kreativität und dem authentischen Selbstausdruck nicht entgegenstehen, sondern kann dem Schreiber gerade im Gegenteil neue Formen der Wahrnehmung und Welterfassung erschließen, aus denen er dann nach Bedarf auswählen oder die er seinerseits wiederum zu sprengen versuchen kann, die ihm auf jeden Fall aber einen distanzierteren Blick auf den eigenen, nun nicht mehr naiven Gebrauch des literarischen Schreibens erlauben.
Weitere Motive für das K. sind außerdem:
5. Das kreative, literarische Schreiben als Wahrnehmungsschulung. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Umwelt- und Wirklichkeitsbezug, dem Vermögen, innere und äußere Vorgänge und Geschehnisse auszudrücken, sich schreibend für eigene Sinneswahrnehmungen zu sensibilisieren und diese sprachlich zu verarbeiten. Die schreibende Annäherung an die Umwelt verlangsamt und intensiviert die Wahrnehmung, schärft die “Achtsamkeit” (MECKLING)25 und ermöglicht so durch eine quasi impressionistische Genauigkeit, Wahrnehmungsstereotypen zu durchbrechen, Gesehenes erst durch die Aufmerksamkeit des Betrachters zum Sprechen zu bringen bzw. mit Bedeutung zu versehen.
6. Beim K. als Phantasietätigkeit steht die Aktivierung der Imaginationskraft im Mittelpunkt. Das kann von Angeboten in der Phase der Schreibanimation und -initiation (z. B. Phantasiereisen, meditative Verfahren, musikalische oder Bildimpulse, Assoziationsverfahren wie das ‘Clustern’ und Schreibexperimente wie das ‘Automatische Schreiben’) im Sinne der Hinführung zu potentiellen Schreibinhalten26, über solche des spielerischen Umgangs mit Wirklichkeit und freien Phantasierens bis hin zu Einblicken in die Eigengesetzlichkeit der literarischen Welt gehen27: ihren Kunstcharakter, ihre Künstlichkeit, Fiktionalität und Abhängigkeit von Setzungen, von durch den Autor selbst aufgestellten Regeln und seine Möglichkeit, eine Welt zu schaffen, zu setzen und auszustaffieren. Kreatives literarisches Schreiben kann Welten ‘erschaffen’ und (Lebens-) Welt ‘umerfinden’.
Diese verschiedenen Richtungen des K. müssen nicht zwangsläufig zueinander in Konkurrenz stehen. Notwendig zu einer umfassenden ästhetisch-literarischen Kompetenz wäre vielmehr eine ausgewogene Verbindung all dieser Aspekte.
Ein Bezug des K., in der heute vorherrschenden Form, zur Rhetorik ist nur vermittelt herzustellen. Dort existierten innerhalb der exercitatio zwar seit der Antike auch schriftliche Übungen (scribendo). Es handelt sich dabei jedoch nur um Vorübungen als Mittel zu dem Zweck, durch kontinuierliches Training der Geläufigkeit im Gebrauch rhetorischer Mittel, in Stilistik und Argumentation später die Rhetorik, die Kunst der Rede besser zu beherrschen.28 Demgegenüber haben kreative Aufgaben bzw. deren Lösungen, zumindest in den Augen der Befürworter des K., bereits einen Eigenwert, sowohl hinsichtlich der ästhetischen Erfahrung und Praxis, des durchlaufenen ästhetischen Prozesses wie auch des dabei entstandenen ästhetischen Produktes (wiewohl gleichzeitig oft dessen vorläufiger und Entwurfscharakter betont wird). Gemessen an literarischer Selbstständigkeit und Professionalität, verglichen mit einem eigenständigen literarischen Werk hat das K. als angeleitetes Schreiben allerdings generell einen Übungscharakter. Parallelen zwischen Rhetorik und K. bestehen in einer bewußt angezielten, kalkulierten Wirkung bestimmter ästhetischer Mittel beim Rezipienten.29 Auch gibt es Überschneidungen in den Text-Erarbeitungsphasen (so kann man Assoziations- und “brainstorming”-Verfahren wie G. L. Ricos Methode des “clustering” mit der Phase der inventio in der Rhetorik vergleichen). Zudem eint K. und Rhetorik die generelle Einsicht in die handwerkliche Produziertheit von Texten und die Möglichkeit einer praktischen Übung in Teilaspekten. Doch dient etwa die sprachliche Darstellung im literarischen Schreiben mit ihren ästhetischen Formen nicht lediglich dem “Schmuck” (ornatus), sondern gehört zur wesentlichen Substanz, die einen signifikant anderen (eben poetischen), als den wissenschaftlichen bzw. rein argumentativen Diskurs (für den Leser und Autor!) erlaubt. Außerdem handelt es sich beim K. nicht um eine Rhetorik des literarischen Schreibens im Sinne eines kompletten Katalogs literarischer Techniken und Formen, die im Zentrum der Vermittlung ständen, oder um eine in sich geschlossene normative Poetik. So spielt die Lektüre von und die Orientierung an Literatur zwecks Schulung der eigenen Schreibfähigkeit in Teilbereichen des K. durchaus eine wichtige Rolle. Doch steht im Vordergrund nicht “die imitatio, die Nachahmung von Vorbildern”30 und das Nacheifern eines Musters, sondern das Kennenlernen des in der Literaturgeschichte bereits entwickelten und angehäuften ‘Schreibwerkzeugs’. Solche Verfahren werden als zu erprobende Spielregeln für eigene Schreib-Experimente übernommen und bei erwiesener Eignung zur Lösung von Schreibproblemen entsprechend dem eigenen Ausdrucksbedürfnis in das Schreibrepertoire integriert. Das ist von der Funktion her etwas anderes als das Befolgen einer Regelpoetik.
Jedoch ist im Grunde die Diskussion ‘Regelpoetik’ versus ‘Genieästhetik’31 in ihren Auswirkungen auf die mögliche Förderung von literarischen Schreibprozessen im Bereich des K. noch nicht geführt worden. Eine reflektierte Lösungvom bloßen ‘Zurück zur eigenen Subjektivität’ und dem Glauben an die jedem Individuum vermeintlich ‘naturgegebene Schöpferkraft’ müßte vielmehr hin zu einer angemessenen Definition von Literarizität und einer eigenen ästhetisch-literarischen Kompetenz führen. Von Seiten der Rhetorik wiederum bietet G. UEDING eine ‘Rhetorik des Schreibens’ an, deren Verhältnis zum literarisch-fiktionalen Schreiben noch nicht geklärt ist. Allerdings wird eine Übertragbarkeit der argumentativ und sachorientierten Schreibrhetorik auf das Gebiet fiktionaler Literatur behauptet.32
So zeigt sich an den offenen Fragen auf dem Gebiet der Vermittlung des (kreativen) Schreibens das offensichtlich weiterwirkende, gesellschaftlich wie bildungsgeschichtlich relevante Auseinanderdriften von Poetik und Rhetorik mit Beginn der bürgerlichen Gesellschaft. Seit dem Ende der gänzlich anderen Traditionen des Humanismus und spätestens mit dem Aufkommen der Genieästhetik im ‘Sturm-und-Drang’33 entstand eben eine Zäsur, welche durch die oft fehlende, bewußte Reflexion der eigenen historischen Wurzeln und ihrer Diskurse übersprungen werden muß.
H. Boehncke, J. Humburg: Schreiben kann jeder (1980).
H, H. Koch, W. Pielow: Schreiben und Alltagskultur (1984).
G.L. Rico: Garantiert schreiben lernen (1984).
W. Gössmann: Theorie und Praxis des Schreibens (1987).
G. Brenner: K. (1990).
Ch.l. Hintze, D. Travner (Hg.) : Über die Lehr- und Lernbarkeit von Literatur (1993).
Praxis Deutsch, H. 119: K. (1993).
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1vgl. z. B. J. Fritzsche: Schreibwerkstatt (1989); B. Mosler, G. Herholz: Die Musenkuß-Mischmaschine (1991).
2vgl. F. Gesing: Kreativ Schreiben (1994).
3vgl. G. Divers: Anstelle eines letzten Wortes über K. an amerikanischen Colleges und Universitäten, in: H. A. Rau (Hg.): K. an Hochschulen (1988) 112-129; Ch. Hein: K. in den USA, in: Projekt KREATIVES SCHREIBEN – Aachen (Hg.): K. zwischen Lit. und Lebenshilfe (1988) 45-51.
4vgl. W. Jens (Hg.): Schreibschule (1991); W. Hasenclever (Hg.): Prosaschreiben (1964); A. Muschg: Literatur oder Therapie? (1981).
5vgl. I. Meckling: Kreativitätsübungen im Literaturunterricht der Oberstufe (1972); W. Pielow, R. Sanner (Hg.): Kreativität und Deutschunterricht (1973); Gundel Mattenklott: Lit. Geselligkeit – Schreiben in der Schule (1979).
6vgl. K.H. Spinner: K., in: Praxis Deutsch 20. Jg. (1993) H. 119. 17, 20.
7ebd. 17; K. Ermert, T. Bülow (Hg.): Was bewegt die Schreibbewegung? (1990); Gundel Mattenklott: ‘Schreibbewegung’ – eine neue Alltagkultur?, in: J. Janota: Vielfalt der kulturellen Systeme und Stile (1993) 91-98.
8zu erwähnen sind hier etwa die Fernkurse der Axel Andersson-Akademie, Hamburg sowie die Seminarangebote Lutz von Werders, Jürgen vom Scheidts und – in Österreich – der Schule für Dichtung in Wien.
9G. Ueding: Rhet. des Schreibens (1991) 18; vgl. Ueding, Steinbrink 196ff.
10vgl. F. Winterling: Kreative Übung oder Gestaltungsversuch, in: Diskussion Deutsch 2.Jg. (1971) H. 5. 243-264; W. Menzel: Kreativität und Sprache, in: Praxis Deutsch, H. 5 (1974). 14-21; W. Menzel: Kreative Sprachverwendung, in: Christel Hannig (Hg.): Deutschunterricht in der Primarstufe (1978) 43-58.
11H. Boehncke, B. Kuhne: Anstiftung zur Poesie (1993).
12vgl. Mattenklott [5].
13vgl. M. Uhle: Elemente geselliger Bildung beim Schreiben, in: Praxis Deutsch 20. Jg. (1993) H. 119. 40-47.
14Spinner[6] 18.
15K. Schuster prägt für diese Richtung sogar einen gesonderten Begriff; vgl. ders.: Das personal-kreative Schreiben im Deutschunterricht (1995).
16vgl. J. Fritzsche: Zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts. Bd. 2: Schriftliches Arbeiten (1994) 159.
17vgl. Spinner [6] 19.
18vgl. H. Hillmann: Alltagsphantasie und dichterische Phantasie (1977); Fritzsche [16] 163.
19vgl. Spinner [6] 21.
20vgl. T. Chromik: ‘Dichten’ in der Schule - wozu? in: V. Merkelbach (Hg.): K. (1993) 62.
21vgl. H. Petzold, 1. Orth: Poesie und Therapie (1985), L. von Werder: ... triffst Du nur das Zauberwort (1986); ders.: Schreiben als Therapie (1988).
22vgl. z.B. J. vom Scheidt: K. (1989); K.W. Vopel: schreibwerkstatt (1991).
23H.-J. Ortheil: Lesen Schreiben Deuten, in: F. Griesheimer, A. Prinz (Hg.): Wozu Literaturwiss.? (1991) 209.
24vgl. z. B. G. Waldmann: Produktiver Umgang mit Lyrik (1988); ders., K. Bothe: Erzählen (1992); G. Waldmann: Produktiver Umgang mit dem Drama (1996).
25Meckling: Schreibaufgaben auch für Nicht-Deutschlehrer, in: Westermanns Päd. Beitr, 38. Jg. (1986) H. 2. 28-32.
26vgl. Spitiner [6] 21.
27vgl. z. B. G. Rodari: Gramm. der Phantasie (1992).
28vgl. M. Kraus: Art. ‘Exercitatio’, in: HWRh, Bd. 3 (1996) Sp. 71; Ueding, Steinbrink 328, 330-331; J. Dyck: Die antike Rhet. in der modernen Schreibwerkstatt, in: Rau [3] 93; L. Bahmer: Antike Rhet. und kommunikative Aufsatzdidaktik (1991) 80.
29vgl. G. Waldmann, K. Bothe: Erzählen (1992), besonders 46ff.
30Ueding [9] 17; vgl. auch Dyck [28] 88-96.
31vgl. als literaturhist. Diskussion: J. Schmidt: Die Gesch. des Genie-Gedankens in der dt. Lit., Philos. und Politik 1750-1945 (1985); H. Rudloff: Hist. Bezugspunkte des K., in: Rau [3] 97-111; ders.: Produktionsästhetik und Produktionsdidaktik (1991).
32vgl. Ueding [9] 157.
33vgl. Kraus (28] Sp. 99 ff.