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Autor: Przepiorka, Sven.

Titel: Weblogs und deren technische Umsetzung (Auszug).

Quelle: http://www.tzwaen.com/download/diplomarbeit-weblogs.pdf [09.07.2004] Wiesbaden 2003. 1-10.

Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors.



Sven Przepiorka

Weblogs und deren technische Umsetzung (Auszug)



Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Definition 2

3. Geschichtliche Entwicklung 5

4. Benutzerprofil 8

5. Einsatzmöglichkeiten 10



1. Einleitung

Im Laufe der letzten Jahre hat sich das Internet zu einem wichtigen Bestandteil der modernen Gesellschaft entwickelt. So nutzen beispielsweise Millionen von Menschen die Vorteile des WWW, indem sie sich schnell und unkompliziert über aktuelle und bereits vergangene Themen informieren. Jeden Tag kommen tausende Informationen in Form von neuen Webseiten hinzu, und da alles automatisch auf Computern dauerhaft festgehalten wird, wächst dadurch die wohl größte Bibliothek der Menschheit heran.

Nachdem es in den Anfangsjahren nur einigen Computer-Freaks möglich war, eigene Inhalte im WWW zu veröffentlichen, ist heute fast jeder dazu in der Lage. Die einzigen Voraussetzungen sind noch ein vorhandener Internet-Zugang und spezielle Softwarelösungen zum Schreiben von Texten. Neben den klassischen Content-Management-Systemen hat sich eine neue, moderne Form des Web Publishings entwickelt: Weblogs.

Obwohl Weblogs in Amerika schon seit 1996 existieren, führten sie ein jahrelanges Schattendasein. Erst seit kurzem erscheinen Artikel und Beiträge über diese Thematik. Es hat eine Weile gedauert, bis traditionelle Medien das "Phänomen Weblog" registriert und ernstgenommen haben. Meist wurde die Eigendynamik nicht ausreichend verstanden bzw unterschätzt. Beispielsweie wollten viele Redaktionen diese Randerscheinung nicht aufgreifen, weil es ihnen als ein neues Hobby von vereinsamten Freaks im Internet erschien.

Mittlerweile erfreuen sich Weblogs jedoch größter Beliebtheit. Immer mehr Benutzer erkennen die Vorteile von Weblogs und nutzen sie auf unterschiedlichste Art und Weise. Weblogs haben sich zum aktuellsten Trend im Internet entwickelt. Ob der Trend auch langfristig andauern wird, kann man heute noch nicht einschätzen.



2. Definition

Obwohl in Deutschland mittlerweile über 500 Weblogs existieren, gibt es keine allgemeingültige Definition vom Begriff "Weblog". Nahezu jeder Betreiber eines Weblogs, der umgangssprachlich auch Blogger genannt wird, definiert den Begriff anders. Um einen ersten Eindruck über die unterschiedlichen Meinungen zu geben, werden zunächst einige Zitate von bekannten Bloggern aufgelistet:

Thomas Gigold1:

"Ein Weblog ist ein Tagebuch, Notizblock, Logbuch und die Inkarnation des Hypertext. In einem Weblog kommentiert der Schreiber seine Surftour im Internet; ähnlich der Schiffskapitäne die ihre Reiseroute in einem Logbuch festhalten. Unterschied hierbei ist, dass ein Blogger ein Hypertext-Eintrag macht, indem er seinen Logbuch-Eintrag mit Links zu anderen Seiten untermalt. [...] Neue Einträge stehen chronologisch sortiert meist an oberster Stelle eines Weblogs."



Gerhard Schoolmann2:

"Weblogs sind bekannt geworden als persönliche Sites, die eine Liste von kommentierten Links zu anderen Web-Sites oder auch News oder Berichte über selbst Erlebtes erhalten. Sie erfüllen damit eine ähnliche Funktion wie Zeitschriften und selektieren Lesenswertes für andere. Diese Selektion ist persönlich, nonkonformistisch, bisweilen sarkastisch. Weblogs erinnern insoweit an Fernsehsendungen wie die Harald-Schmidt-Show oder TV Total."



Reimar Kosack3:

"Prinzipiell sind Weblogs persönliche Sites, die eine Liste von kommentierten Links zu anderen Web-Sites enthalten. [. ..] Die Idee ist aus dem Brauch entstanden, Freunden und Bekannten E-Mails mit interessanten Sites zu schicken. [. ..] Weblogs sind also ein Mischung aus Newsgroup, Messageboard und privater Homepage. Mit der extra entwickelten Software sind sie leicht und trotzdem individuell oder grafisch anspruchsvoll zu gestalten."



Der Tagesspiegel4:

"Das ganz persönliche Internet-Magazin. Klatsch, Informationen, Selbstbespiegelung und Poesie. Nicht ganz so exhibitionistisch und banal wie Webcams. Bilder und Text irgendwo zwischen Monica Lewinsky und Wer-bin-ich-eigentlich?"



Jürgen Albrechts5:

"Weblogs sind eine Nachrichtenbörse. Das Internet wird gefiltert und die (subjektive) Selektion wird der Weblog Community online mitgeteilt. Weblogs sind deshalb das schnellste Medium für die Verbreitung von Nachrichten im Internet"



Nordwest Zeitung6:

"Fotoalbum, Nachrichtenbörse oder Tagebuch: Weblogs sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie betreiben. Mit einfach zu bedienender Software kann praktisch jeder Mensch zum Blogger werden."



Blogger.com7:

"Blogs posts are like instant messages to the web.."



Gerhard Schoolmann:

"Mich erinnern die persönlichen Weblogs an den Briefverkehr zwischen Charlotte von Stein und Johann Wolfgang von Goethe, der ihr über 1700 Briefe schrieb, eingestreut oft Gedichte, Naturbeschreibungen, Zeichnungen oder Tagebucheintragungen. Überhaupt sind viele Briefe und auch Tagebücher nicht nur für den Empfänger bzw. den Tagebuchschreiber selbst bestimmt, sondern eine spätere Veröffentlichung ist bereits zum Zeitpunkt des Schreibens geplant oder vorhersehbar."



Trotz dieser teilweise unterschiedlichen Meinungen gibt es auch grundlegende Übereinstimmungen. Im wesentlichen sind sich die meisten Blogger einig, dass ein Weblog eine chronologische Auflistung von Informationen im WWW ist, wobei dabei immer die aktuellsten Beiträge zuerst aufgeführt werden. Obwohl einige Leser durch diese umgekehrte zeitliche Anordnung verwirrt werden können, hat sie auch einige Vorteile, wie beispielsweise Meg Hourihan in ihrem Beitrag "What We're Doing When We Blog"8 darauf hinweist:

"When a reader visits a weblog, she is always confronted with the newest information at the top of the page. Having the freshest information at the top of the page does a few things: as readers, it gives a sense of immediacy with no effort on our part. We don't have to scan the page, looking for what's new or what's been changed. If content has been added since our last visit, it's easy to see as soon as the page loads. Additionally, the newest information at the top (coupled with its time stamps and sense of immediacy) sets the expectation of updates, an expectation reinforced by our return visits to see if there's something new. Weblogs demonstrate that time is important by the very nature in which they present their information. As weblog readers, we respond with frequent visits, and we are rewarded with fresh content."

Aus dieser umgekehrten zeitlichen Anordnung der Beiträge lässt sich auch der Begriff Weblog ableiten: ein Logbuch der eigenen Aktivitäten im WWW. Oder wie es Peter Praschl9 ausdrückt:

"Chronik dessen, was man im Netz macht. Also: eine Art persönlicher Filter, Reader's Digest, der öffentlich gemacht wird - als ganz normale Webseite."

Der Begriff Weblog kann jedoch auch sehr irreführend sein, da er oft mit den Zugriffsprotokollen von Webservern verwechselt wird. Daher wird auch gerne die verkürzte Version "Blog" verwendet.

Dem Inhalt dieser Beiträge sind keine Grenzen gesetzt - außer durch die persönlichen Fähigkeiten des Bloggers. In den meisten Fällen bestehen sie aus stets aktuellen Beiträgen, die eher persönliche Meinungen als neutrale, sachliche Informationen wiedergeben. Zudem beinhalten sie in der Regel einen weiterführenden Link und sind kommentierbar. Weitere Kriterien eines Weblogs können die Auflistung anderer Weblogs, die Adressierbarkeit einzelner Beiträge und kalendarische Navigationshilfen sein. Eine bis jetzt weitgehend ungeklärte Frage ist, ob ein Weblog unbedingt durch ein spezielles Weblog-System betrieben werden muss oder ob eine manuell gestaltete Webseite auch schon ein Weblog sein kann.

Im weiteren Verlauf der Arbeit wird unter dem Begriff Weblog eine moderne Form von Internet-Publikation verstanden, die

"in ihren unterschiedlichsten Ausformungen irgendwo zwischen privater Homepage und professioneller Nachrichtenagentur angesiedelt"10

ist. Ein Weblog besteht aus chronologisch angeordneten Beiträgen, besitzt eine hohe Linkdichte und wird in regelmäßigen Abständen mit Hilfe eines speziellen Weblog-Systems aktualisiert. Nach einmaliger Konfiguration übernimmt dieses System alle wesentlichen Aufgaben, so dass sich der Blogger nur noch um den Inhalt des Weblogs kümmern muss.

Zusammenfassend enthält das Konzept von Weblogs somit zwei zentrale Ideen:



3. Geschichtliche Entwicklung

Das erste Weblog wurde von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des WorldWideWebs, in den frühen 90er Jahren eingerichtet. Auf der Website http://info.cern.ch erwähnte er nämlich alle neuen Websites. Es entstand dadurch eine stets aktuelle und chronologisch angeordnete Liste existierender Websites. Letztendlich war im Zeitraum 1993-96 die "Whats New Page" von Netscape ebenso ein Vorläufer der heutigen Weblogs.

Im allgemeinen setzt man jedoch den Beginn der Weblog-Ära mit dem Jahr 1997 an. Zu dieser Zeit entwickelte sich mit Camworld, einer Website von Cameron Barret11, die erste Community zu diesem Thema. Weitere Pioniere waren Dave Winer12 mit seinem Scripting News Weblog und John Barger13, der u.a. den Begriff Weblog einführte. Bis 1999 gab es nur ungefähr 25 Webseiten, die man heute als Weblog bezeichnen würde.

Die ursprünglichen Weblogs waren sehr link-intensive Webseiten. Jedes Weblog war eine einzigartige Mischung von Links und persönlichen Kommentaren. Zu diesem Zeitpunkt konnten Weblogs nur von den wenigen Leuten erstellt werden, die bereits genügend Fähigkeiten hatten, eine eigene Webseite mit Hilfe eines Editors zu erstellen. Dazu hatte sich der Blogger entweder HTML zum Spaß selbst beigebracht, oder er hatte bereits beruflich mit HTML zu tun. In beiden Fällen investierte er in seiner Freizeit viele Stunden, um im Web nach interessanten Webseiten zu suchen und um sie dann in seinem Weblog zu erwähnen. Im Grunde genommen bestand damals die gesamte Weblog-Szene nur aus sogenannten "Freaks".

Dies änderte sich dramatisch im Jahre 1999, als die ersten Programme zur Verfügung standen, die die tägliche Aktualisierung einer Website erheblich vereinfachten. Dazu gehören vor allem Blogger14, Pitas15 und Manila16, die im wesentlichen serverbasierte Content-Management-Systeme sind. Alle diese Dienstleistungen waren frei und wurden ausschließlich dafür entwickelt, um möglichst vielen Anwendern die Möglichkeit zu geben, in ihrem eigenen Weblog schnell und leicht Informationen publizieren zu können. Durch diese Einfachheit explodierte förmlich die Anzahl der Weblogs und auch deren Inhalt änderte sich. Dieser bezog sich nicht mehr allein auf das WWW und die dazugehörigen Webseiten, sondern auch persönliche Eindrücke und Erlebnisse wurden immer mehr Mittelpunkt eines Weblogs. Mittlerweile hat allein Blogger über 500.000 registrierte Benutzer. Rebecca Blood17 schreibt beispielsweise darüber:

"In September of 2000 there are thousands of weblogs: topic-oriented weblogs, alternative viewpoints, astute examinations of the human condition as reflected by mainstream media, short-form journals, links to the weird, and free-form notebooks of ideas. Traditional weblogs perform a valuable filtering service and provide tools for more critical evaluation of the information available on the web. Free-style blogs are nothing less than an outbreak of self-expression. Each is evidence of a staggering shift from an age of carefully controlled information provided by sanctioned authorities (and artists), to an unprecedented opportunity for individual expression on a worldwide scale. Each kind of weblog empowers individuals on many levels."

Eine erhöhte Aufmerksamkeit erlebten die meisten Weblogs mit dem 11. September 2001, als die ersten Auswirkungen der Terrorattacken auf das World Trade Center in New York sichtbar wurden. Schneller, persönlicher und direkter berichteten viele Weblogger über das Geschehen. Während kommerzielle Nachrichtenticker (wie beispielsweise spiegel.de und tagesschau.de) aufgrund der hohen Anzahl von Aufrufen nicht mehr verfügbar waren, erwies sich die dezentrale Struktur von Weblog-Netzwerken als optimal.

Durch das Verweisen auf Berichte anderer Weblogs verteilten sich die Zugriffsfrequenzen und garantierten so eine hohe Verfügbarkeit und Aktualität. Während des anschließenden Afghanistan-Krieges im Winter 2001/2002 versuchten amerikanische Zeitungen und Fernsehsender, sich gegenseitig mit Patriotismus und Regierungsfreundlichkeit zu überbieten. Ausländische Medien wurden dagegen in ihrer journalistischen Berichterstattung behindert und als Teil der psychologischen Kriegsführung mißbraucht. Die meisten Weblogs blieben dagegen sehr facettenreich. Wer in den USA wirklich informiert sein wollte, konnte mit Hilfe von Weblogs hervorragende Beiträge von amerikanischen Intellektuellen erhalten, die sonst in keiner der großen Zeitungen abgedruckt worden wären.

In Deutschland erfreut sich die Technik der Weblogs seit dem Jahr 2001 einer wachsenden Beliebtheit18. Mittlerweile gibt es knapp 500 Weblogs. Jede Woche kommen etwa 5-10 neue Blogger hinzu. Im Gegensatz zu den USA ist allerdings die Thematik noch nicht richtig von der Öffentlichkeit wahrgenommen worden. Nur in sehr unregelmäßigen Abständen wird in Zeitschriften über Weblogs informiert. Zudem sind diese Berichte sehr unpräzise und meist falsch. Man kann feststellen, dass Weblogs und die dazugehörigen Systeme in Deutschland noch nicht richtig verstanden sind.






4. Benutzerprofil

Parallel zur dieser Arbeit wurde eine Umfrage in der deutschen Weblog-Szene durchgeführt, in der die Teilnehmer zu allgemeinen und technischen Aspekten von Weblogs befragt wurden. Da insgesamt 102 Personen an der Umfrage teilnahmen, kann sie somit als repräsentativ angesehen werden. Anhand dieser Befragung soll nun ein typisches Benutzerprofil von Bloggern entwickelt werden. Die Auswertung ergibt, dass in der deutschen Blogger-Szene der Anteil von Männern mehr als doppelt so hoch ist wie der Anteil von Frauen. Vergleicht man diese Werte mit den Ergebnissen der Online-Umfrage19 vom Institut für Wirtschaftpolitk und Wirtschaftforschung in Karlsruhe20, so stellt man fest, dass sich diese soziodemographischen Daten von WeblogBetreibern nur geringfügig von den Daten gewöhnlicher Internet-Nutzer unterscheiden.

Einen erheblichen Unterschied gibt es dagegen bei der Aufteilung in Altersgruppen21. Das durchschnittliche Alter von Bloggern beträgt ca. 28,5 Jahre, was bedeutet, dass diese ungefähr 5 Jahre jünger als die restlichen Internet-Nutzer sind. Unter den Bloggern gibt es kaum Anwender, die über 40 Jahre alt sind. Bei der universitären Umfrage macht jedoch diese Altersgruppe ca. 33% aus. Im Gegensatz dazu gibt es überdurchschnittlich viele junge Menschen, die bereits ein Weblog betreiben. Somit fällt beim Vergleich der unterschiedlichen Zahlenwerte auf, dass die Nutzung von Weblogs noch nicht alle Alterklassen erreicht hat.






Vermutlich befinden sich die meisten Blogger auf einem hohen technologischen Stand. Dies zeigt sich beispielsweise daran, dass 59% der Teilnehmer mit Hilfe eines DSL-Anschluss das Internet nutzen. Mit ISDN bzw. über ein analoges Modem bauen nur insgesamt 29% eine Verbindung zum Internet auf. Ein weiteres Indiz für die These ist die hohe Nutzung von aktuellen Browser-Versionen. Auffallend dabei ist vor allem der überdurchschnittliche Gebrauch von alternativen Browsern wie beispielsweise Mozilla, der von 26% der befragten Bloggern genutzt wird. Der Marktführer Internet-Explorer von Microsoft wird dagegen nur von 59% zum Surfen benutzte.

Obwohl 50% der Teilnehmer nur 1 bis 4 Stunden in der Woche für ihr Weblog aufwenden, lassen sich Blogger dennoch als Viel-Surfer charakterisieren. So sind Weblog-Betreiber im Durchschnitt ca. 6 Stunden in der Woche online, nur um ihr Weblog zu pflegen bzw. mit neuen Content zu füllen.

Abschließend wurde bei der Erhebung, nach dem vorrangigen Grund gefragt, warum sie ein Weblog betreiben. Dabei gaben die meisten Blogger vor allem private Gründe an, wie beispielsweise "um die Lust am Schreiben auszuleben" (36%) und "um sich an bestimmte Ereignisse zu erinnern" (16%). Dagegen gaben nur 3% der befragten Personen an, dass sie Weblogs zur "Dokumentation von Projekten" einsetzen. Es läßt sich daher vermuten, dass zur Zeit Weblogs überwiegend nur von Privatpersonen genutzt werden.



5. Einsatzmöglichkeiten

Es gibt zahlreiche Einsatzgebiete von Weblogs, die sich in den wesentlichsten Merkmalen stark voneinander unterscheiden. Aufgrund dieser Vielseitigkeit werden in diesem Abschnitt nur die derzeit wichtigsten Einsatzmöglichkeiten kurz skizziert.



5.1 Kurzbeschreibungen

Die wichtigsten Möglichkeiten, in denen Weblogs derzeit eingesetzt werden, sind:









5.2 Ergebnisse der Umfrage

Im Rahmen der Umfrage, die parallel zur Diplomarbeit durchgeführt wurde, wurden die Teilnehmer befragt, in welche Kategorie ihr Weblog am Besten passen würde. Die Auswertung ergibt, dass die meisten Blogger ihr Weblog als privates Tagebuch betrachten, dem sie ihre Gedanken anvertrauen. Wie die Abbildung 5 zeigt, ist das Sammeln von Webadressen nur die zweitgrößte Kategorie, die von den Teilnehmern angegeben wurde. Dies ist vor allem deswegen erstaunlich, wenn man bedenkt, dass genau zu diesem Zweck Weblogs überhaupt entwickelt wurden. Die restlichen Kategorien sind so gut wie vernachlässigbar.




Abschließend kann man feststellen, dass 80% aller befragten Blogger ihr Weblog nur zu privaten Zwecken nutzen. Bis jetzt sind anscheinend die Vorteile von Weblogs noch nicht von Unternehmen wahrgenommen worden bzw. es überwiegen derzeit für Unternehmen die Nachteile.



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1Thomas Gigold: "generation neXt", http://www.x-ploration.de/faq.php

2Gerhard Schoolmann: "Was sind Weblogs?", http://www.abseits.de/weblogs.html

3Reimar Kosack: "Was sind Weblogs", http://weblogs.medien.uni-weimar.de/projektlog/weblogs/definition

4Der Tagesspiegel: "Jeder sein eigener Chefredakteur', http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/14.08.2002/165703.asp

5Jürgen Albrecht: "Whats's a Weblog, a Blogger or a Logger?", http://www.storyal.de/story2002/weblogstory.htm

6NW Zeitung: "Das Internet bekommt ein Gesicht", http://www.nwz-online.de/journal/online/4145.html?showid=476551

7Blogger.com: "Blogger-About", http://www.blogger.com/about.pyra

8Meg Hourihan: "What We're Doing When We Blog", http://www.oreillynet.com/pub/a/javascript/2002/06/13/megnut.html

9Peter Praschl: „Was ist eigentlich ein Weblog?“, http://www.jonet.org/data/beitraege.983619029.22602.html

10Oliver Wrede: "Weblogs: Djing mit News", http://owrede.khm.de/publications/weblogs_debug

11Cameron Barret: "Thinking Outside the Box, a Weblog", http://www.camworld.com

12Dave Winer: "Scripting News", http://www.scripting.com

13John Barger: "robot wisdom blog", http://www.robotwisdom.com

14Blogger: "BLOGGER", http://www.blogger.com

15Pitas: "pitas.com", http://www.pitas.com

16Manila: "Userland - Manila", http://www.manila.userland.com

17Rebecca Blood: "weblogs: a history and perspective", http://www.rebeccablood.net/essays/weblog_history.html

18siehe Abbildung 1

19siehe Abbildung 2

20IWWW: "Ergebnisse der Online-Umfrage IZV5", http://www.iww.uni-karlsruhe.de/IZV5/IZV5Ergebnisse.pdf

21siehe Abbildung 3

22Nadine Peetz: "Internet und psychische Probleme", http://www.nadine-peetz.de/druck.htm

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