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Hörspiel

Originalton. Überlegungen zur Geschichte und Formensprache einer dokumentarischen Hörfunkästhetik.

Autor: Geers, Jürgen
Erschienen: Frankfurt a.M., 1992
Quelle: Hörspiel-Manuskript des Hessischen Rundfunks.

Abstract

Manuskript eines Features, welches sich mit der Verwendung von Originaltonelementen im Hörspiel beschäftigt. Der Autor zeigt die Geschichte des Originaltons auf, den er als mediale Variante des uralten Bedürfnisses beschreibt, "aus dem Strom des Lebens eine Handvoll abzuschöpfen, ein wenig davon aufzuhalten, um seiner innezuwerden, damit nicht alles Gehörte ins Meer des Vergessens münde." Für eine dokumentarische Ästhetik des Hörfunks sei allein entscheidend, dass der Autor dem Zuhörer ein Stück Welterfahrung vermittle, das dem Inhalt und der Form nach die alltägliche Banalität des Geredes und der Geräusche hinter sich lässt "und sich somit in der trüben Flut der Radiowellen als wesentlich erweist."

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Geers, Jürgen

Jürgen Geers (* 1947) begann seine Radiolaufbahn nach einem Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte 1971 als freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk. Seit 1978 ist er als Hörpieldramaturg ständiger freier Mitarbeiter des Hessischen Rundfunks.

Er verwirklichte eigene Hörspiele, darunter "Als wenn man ein Dachs wär in seinem Bau" (zusammen mit Gerhart Polt), "Der Meinungscontainer" (HR-Projekt auf der Documenta 1982), "Liebes Volk". Im Mai 2000 wurde Geers zusammen mit Inge Kurtz für die O-Ton-Dokumentation "Unter dem Gras darüber - Erinnerungen an 100 Jahre Deutschland" (Produktion: HR) mit dem 49. "Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnet.

 

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