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Hörspiel

Akustische Literatur als Gattung.

Autor: Döhl, Reinhard
Erschienen: 1987
Quelle: www.uni-stuttgart.de/ndl1/hspljapan.htm [27.11.03]

Abstract

Döhl möchte das Hörspiel als genuin akustische Kunst verstanden wissen, welche „die stumm gewordene Literatur nicht nur wieder Laut werden läßt, sondern sie formal (und inhaltlich) vergleichsweise nachdrücklich verändern wird“. Vor allem beleuchtet der Artikel die Rückbesinnung auf die „Unabdingbarkeit der akustischen Realisation“, die im so genannten „Neuen Hörspiel“ der siebziger und achtziger Jahre stattfand.

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Döhl, Reinhard

Reinhard Döhl (1934 - 2004 ) war Literatur- und Medienwissenschaftler, experimenteller Autor und Hörspielschaffender und hatte einen Lehrstuhl für Germanistik an der Universität Stuttgart inne. Er habilitierte sich 1979 über „Neuere deutsche Literatur unter besonderer Berücksichtung der Medien“ und ist Autor von musikalischen Installationen und Hypertexten. Er verfasste zahlreiche experimentelle Sprachspiele für den WDR und eine 70teilige Sendereihe unter dem Titel "Geschichte und Typologie des Hörspiels in Lektionen".

Veröffentlichungen: "Hermann Finsterlin. Spielsachen und Spiele" (2000), "Das Hörspiel zur NS-Zeit" (1992), "Das Neue Hörspiel" (1992), "Das literarische Werk Hans Arps 1903-1930" (1967).

 

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