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		<title>Mediaculture online</title>
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		<description>Medienpädagogik und Medienkultur - das Portal zur Medienbildung</description>
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			<title>Mediaculture online</title>
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		<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 16:09:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>&quot;Weggesperrt&quot; - Preis für Jugendroman über die DDR</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M546a7ffb233.0.html</link>
			<description>Düsseldorf - Die brandenburgische Autorin Grit Poppe erhält für ihren Roman «Weggesperrt» den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Düsseldorf - Die brandenburgische Autorin Grit Poppe erhält für ihren Roman «Weggesperrt» den diesjährigen Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Das teilte die nordrhein-westfälische Jugendministerin Ute Schäfer (SPD) mit. Poppe (46) habe einen fesselnden zeitgeschichtlichen Roman für Jugendliche geschaffen, der ein «realistisches Bild des rigiden Regimes der ehemaligen DDR vermittelt», hieß es in der Jury-Entscheidung. Die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung würdigt Jugendliteratur mit friedenspolitischem Inhalt, die Zivilcourage und gewaltlose Konfliktlösungen unterstützt. Der Preis wird am 27. September in Essen verliehen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Poppes Roman schildert den Leidensweg der 14-jährigen Anna in den letzten DDR-Jahren 1988 und 1989. Als ihre Mutter einen Ausreiseantrag stellt, wird Anja von der Staatssicherheit (Stasi) verhaftet. Sie kommt zunächst in einen Jugendwerkhof, wo Erzieher mit Gewalt und Drill aus den Jugendlichen «vollwertige Mitglieder der sozialistischen Gesellschaft» formen wollen. Nach ihrer Flucht wird Anja in der berüchtigten Erziehungskaserne Torgau eingesperrt. Hinter Schloss und Riegel sollen die Jugendlichen mit Schikanen und harten Strafen «umerzogen» werden. In Torgau lernt Anja Tom kennen, der wie sie nicht aufgeben will. Der Roman «Weggesperrt» wird für Jugendliche ab 14 Jahre empfohlen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die in Boltenhagen an der Ostsee geborene Grit Poppe studierte von 1984 bis 1988 am Literaturinstitut in Leipzig. In den Wendejahren von 1989 bis 1992 engagierte sie sich in der Bürgerrechtsbewegung «Demokratie Jetzt». (dpa) </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Sprechen/Schreiben/Lesen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Apple steigt mit Ping in Markt der Online-Netzwerke ein</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M52fd8bd879b.0.html</link>
			<description>Berlin/San Francisco - Es ist eine Mischung aus Facebook und Twitter und dreht sich nur um Musik:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin/San Francisco - Es ist eine Mischung aus Facebook und Twitter und dreht sich nur um Musik: Apple-Chef Steve Jobs hat das Online-Netzwerk Ping vorgestellt, mit dem der kalifornische Elektronikgigant vom Boom der «Social networks» profitieren möchte. Die Ankündigung von Ping stellte in San Francisco sogar die Vorstellung der komplett überarbeiteten Wohnzimmer-Box Apple TV in den Schatten, mit der Apple künftig zu einem maßgeblichen Anbieter von Online-Videos für den heimischen Fernseher aufsteigen möchte.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Über Ping können Anwender der Apple-Musiksoftware iTunes mit Freunden und Bekannten ihre Meinung austauschen. Außerdem werden Künstler wie Lady Gaga oder die Band U2 eigene Seiten auf Ping unterhalten, um mit ihren Fans zu kommunizieren oder auf Konzerte und Gigs hinzuweisen. Das Kalkül von Apple: Je intensiver die Kunden auf Ping über Musik diskutieren, desto eher werden sie in iTunes auch die debattierten Songs kaufen. Außerdem helfen Tipps aus dem persönlichen Umfeld dabei, aus dem riesigen iTunes-Angebot von zwölf Millionen Musikstücken die interessantesten Songs zu finden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Ähnliches Projekt von Microsoft vor Jahren gescheitert</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Idee eines Online-Netzwerks rund um das Thema Musik ist nicht neu: So hat Microsoft vor Jahren bereits versucht, über «Zune Social» Kunden für seinen Musikplayer Zune zu gewinnen. Doch die wenigen Zune-Besitzer hatten damals massive Probleme, überhaupt andere Teilnehmer des Netzwerks aufzustöbern. Apple kann dagegen auf einen gewaltigen Kundenstamm von 160 Millionen registrierten iTunes-Kunden aufbauen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Internet-Unternehmer Om Malik, Chef des Technologie-Portals GigaOm, ist aber nicht nur von der Zahl von 160 Millionen iTunes-Accounts beeindruckt. Ihn fasziniert die Idee, die hinter Ping steckt: «Es gibt drei Medientypen, über die wir gerne sprechen: Filme, die wir sehen, Musik, die wir uns anhören und Bücher, die wir gerade lesen. Das ist eine akzeptierte soziale Norm. Tatsächlich bauen viele persönliche Beziehungen auf der Vorliebe für einen bestimmten Film auf. Und viele Freundschaften haben mit einer individuell zusammengestellten Musikkassette begonnen.»</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Mehr Rücksicht auf Datenschutz versprochen</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es sei daher durchaus sinnvoll, ein «Social Network» auf dem unverfänglichen Thema Musik aufzubauen, sagt Malik. Diesen Ansatz hat bislang vor allem MySpace verfolgt, das lange Zeit das weltweit größte Portal dieser Art war, zuletzt aber an Bedeutung verloren hat.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Vergleich zum weltgrößten Online-Netzwerk Facebook will Apple sich nicht nur durch das zentrale Thema, Musik, abgrenzen, sondern von vornherein mehr Rücksicht auf die Datenschutzbedürfnisse der Anwender nehmen. So müssen die Anwender explizit zustimmen, dass sie von anderen Ping-Teilnehmern kontaktiert werden. Außerdem können die Ping-Anwender den Einblick in ihre musikalischen Vorlieben auf einen kleinen Freundeskreis begrenzen. «Manche Menschen sind ja sehr wählerisch», sagte Jobs.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Kritik an Datenschutzpolitik von Apple vorausgegangen</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Apple war zuvor selbst ins Visier der Datenschützer geraten. Diese bemängelten, dass Apple iPhone-Besitzer zu spät über den Umgang mit Geodaten aus dem Smartphone informiert habe. Außerdem seien den Anwendern nicht genügend Möglichkeiten eingeräumt worden, die Weitergabe dieser Ortsinformationen zu unterbinden. Von Christoph Dernbach, dpa.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Computer/Internet</category>
			<category>Audio</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Studie: Umgang Jugendlicher mit Sozialen Online-Netzwerken</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M5ccf3c74c34.0.html</link>
			<description>Leipzig - Das Projekt Medienkonvergenz Monitoing am Institut für Kommunikations- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Leipzig - Das Projekt Medienkonvergenz Monitoing am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig hat die Forschungsergebnisse einer neuen Studie zum Umgang Jugendlicher mit Sozialen Online-Netzwerken veröffentlicht. Unter der Leitung von Bern Schorb wurden eine Onlinebefragung von 8382 NutzerInnen sozialer Netzwerkplattformen zwischen 12 und 19 Jahren und qualitative Interviews mit 31 Jugendlichen desselben Alters basieren durchgeführt. Grundtendenz der Untersuchungsergebnisse: Soziale Netzwerke wie schülerVZ, MySpace &amp; Co. sind in kürzester Zeit zu einem zentralen Bestandteil des Medienalltags Jugendlicher und zu einem Ritual jugendlicher Internetnutzung geworden. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein Großteil der Jugend bewegt sich selbstverständlich auf diesen Netzwerkplattformen. Dabei zeigt sich ein deutlicher Trend zum «Zweitnetzwerk»: insgesamt 70% der online befragten Jugendlichen sind auf mindestens zwei Netzwerkplattformen aktiv. Ein Drittel der Befragten nutzt drei oder mehr Plattformen. Jugendliche wenden sich deshalb mehreren Online-Netzwerken zu, weil sie auf verschiedenen Plattformen mit unterschiedlichen Freundeskreisen vernetzt sind bzw. mit «Gleichgesinnten» Kontakt schließen können. Zum anderen bieten verschiedene Netzwerke unterschiedliche inhaltliche oder funktionale Ausrichtungen, denen sich die Jugendlichen bedienen können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Selbstdarstellung, Beziehungsarbeit, Teilnahme an der Gesellschaft</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Netzwerkplattformen erfüllen für Jugendliche verschiedene Funktionen, angefangen von sozialer Beziehungsarbeit über Möglichkeiten der Selbstdarstellung und Selbstauseinandersetzung bis hin zur Teilhabe an der (Medien-)Gesellschaft. Am wichtigsten ist dabei die Beziehungsarbeit: so nutzen Heranwachsende die Plattformen in erster Linie zur interpersonalen Kommunikation mit Freunden und Bekannten und damit zur Pflege von (realen) sozialen Beziehungen. SchülerVZ &amp; Co. stellen damit als «Verlängerung von Schulhofgesprächen» einen Interaktionsraum dar, der die personale Kommunikation des realen Raums im digitalen fortsetzt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die jugendliche Nutzung von Sozialen Online-Netzwerken verweist dabei sowohl auf Chancen als auch auf beachtliche Risiken, insbesondere bezüglich des Umgangs mit den eigenen Daten. Fast alle befragten Heranwachsenden kennen die Privatsphäre-Einstellung und damit die Möglichkeit, den Zugriff Fremder auf das eigene Profil zu unterbinden. Weniger als die Hälfte der Befragten macht von dieser Funktion Gebrauch. Zentrale Gründe, den Zugang auf die eigenen Daten nicht zu beschränken, sind insbesondere der Aufbau neuer Beziehungen und der Wunsch nach umfassender Selbstpräsentation. Die Ambivalenz, die sich aus dem Wunsch nach Präsenz in den Netzwerken und den zugleich wahrgenommenen Gefahren bei der Preisgabe persönlicher Daten ergibt, führt zu Unsicherheiten im Handeln der Jugendlichen, die auf notwendige medienpädagogische Unterstützung verweisen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der gesamte Ergebnisreport steht unter dem Titel «Medienkonvergenz Monitoring. Soziale Online-Netzwerke-Report 2010» zum <a href="http://www.uni-leipzig.de/~umfmed/MeMo_SON10.pdf" target="_blank">Download</a> auf der <a href="http://www.uni-leipzig.de/~mepaed/medienkonvergenz-monitoring" target="_blank">Projekthomepage</a> bereit. (mco)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Medienbildung/Medienwelten</category>
			<category>Jugendmedienschutz</category>
			<category>Computer/Internet</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Touchscreen der Zukunft ganz ohne Touchscreen</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M5bf4ee5617e.0.html</link>
			<description>Berlin - Auf der Funkausstellung IFA in Berlin stellt die Branche ihre neuesten Gadgets vor....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin - Auf der Funkausstellung IFA in Berlin stellt die Branche ihre neuesten Gadgets vor. Visionäre wie der Informatiker Patrick Baudisch blicken bereits zehn Jahre weiter. Der Potsdamer Professor treibt gleich mehrere Projekte zur Zukunft des Touchscreens voran.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der berührungsempfindliche Bildschirm ist bei vielen Neuheiten der Berliner Funkausstellung IFA das Eingabegerät der Wahl. Doch der Potsdamer Professor Patrick Baudisch blickt bereits weiter: Zusammen mit Mitarbeitern und Studenten am Hasso-Plattner-Institut (HPI) treibt er mehrere Forschungsprojekte zur Zukunft des Touchscreens voran.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Mobile Geräte wurden nicht kleiner, sondern größer</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">«Durch die Verschmelzung von Tastatur und Bildschirm sind mobile Geräte nicht kleiner, sondern größer geworden», erklärt der Experte für die «Human Computer Interaction» (HCI), also für das Zusammenspiel von Mensch und Computer. Ein Beispiel ist Apples iPad, das von Kritikern gern als zu groß geratenes iPhone bezeichnet wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Baudisch sieht in den kleinen mobilen Geräten ein großes Zukunftspotenzial, gerade auch in globaler Perspektive: «Wir haben knapp eine Milliarde PCs auf der Welt, aber viereinhalb Milliarden Mobiltelefone.» Daher sei es sinnvoll, die Möglichkeiten der Handys so zu erweitern, dass sie alle wesentlichen PC-Funktionen mit übernehmen können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Kleinheit Displays ist eine Unzulänglichkeit</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">«Allerdings haben die kleinen Geräte eine zentrale Unzulänglichkeit, nämlich die Kleinheit des Displays», bemängelt Baudisch. «Unsere Forschungsagenda ist es, die inhärente Kleinheit dieser Geräte mit technischen Mitteln zu umgehen.» So ist es ein Problem der bisherigen Touchscreens, dass der Finger ausgerechnet diejenigen Objekte auf dem Bildschirm verdeckt, mit denen eine Interaktion stattfinden soll. Dadurch kommt es immer wieder zu fehlerhaften Eingaben, die in der Fachwelt etwas frech als «Fat-Finger-Problem» bezeichnet werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Weil man den Finger nicht durchsichtig machen kann, verfolgt das Projekt nanotouch das Konzept, die Rückseite eines halb durchsichtigen Bildschirms berührungsempfindlich zu machen. «Durch die Verlegung der Eingabe auf die Rückseite nutzen wir die einzige Fläche dieser Geräte, die tatsächlich noch unbenutzt ist», erklärt Baudisch. Das Ergebnis ist eine deutlich präzisere Ansteuerung der Bildschirmobjekte: «In unseren Studien haben Testteilnehmer Ziele mit einer Größe von 2,8 Millimetern mit 98-prozentiger Sicherheit getroffen.»</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>«Persönliches Profil der Touchbedienung»</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ein anderer Ansatz zur Vermeidung von «Wurstfinger»-Problemen besteht darin, dem Gerät die individuellen Touch-Gewohnheiten eines Nutzers beizubringen. So lässt sich für jeden Nutzer ein «persönliches Profil der Touchbedienung» ermitteln. Dabei wird unter anderem registriert, in welchem Winkel der Touchscreen berührt wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">«Bei dem Projekt Ridgepad bestand die grundlegende Einsicht darin, dass sich Benutzer recht grundlegend unterscheiden, wenn es um Berührungseingabe geht, also dass es überhaupt etwas zu personalisieren gibt», erklärt der HPI-Professor. «Auf der Basis dieser Einsicht haben wir einen Prototypen gebaut, der doppelt so präzise ist wie alles, was vorher da war.»</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>«Touchscreen-Interaktion ohne Touchscreen»</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Besonders visionär kommt das jüngste Projekt des Forschers daher: Bei den «Imaginary Interfaces» verschwindet der Bildschirm im Raum. Baudisch spricht von einer «Touchscreen-Interaktion ohne Touchscreen». Der Anwender trägt eine Art Brosche mit einer Kamera auf der Brust. Er nimmt ein imaginäres Mobilgerät in die linke Hand und bedient es mit Gesten der rechten Hand. Ein Mausklick wird mit einer Zwickgeste von Daumen und Zeigefinger simuliert. Die Kamera auf der Brust sieht die Hände, die mit Infrarot-Licht angestrahlt werden. Dabei verblasst die Umgebung, und die Hände können freigestellt werden. Eine Tiefenkamera misst die «time of flight», die Flugzeit des Lichts, das reflektiert wird und wieder zurückkommt. Die von der Kamera erfassten Daten werden an ein externes Gerät weitergereicht. Im Experiment ist das ein Notebook, in Zukunft könnte die digitale Technik auch in die Brosche eingebaut werden.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">«Die Vorstellungskraft des Nutzers ist ein extrem mächtiges Werkzeug», sagt Baudisch. «Mit Imaginären Interfaces erweitern wir die Leistungsfähigkeit mobiler Geräte, indem wir das menschliche Gehirn mit einsetzen.» Die Auflösung ist dabei relativ grob, die Punkte im Raum werden mit einer Genauigkeit von etwa vier Zentimetern richtig getroffen. «Aber je näher ich an die Fingerspitze meiner anderen Hand gehe, desto präziser wird es.» Nicht alles, was die Wissenschaftler ersinnen, wird irgendwann einmal Wirklichkeit. Was halten die Praktiker in der Industrie von den Anstößen aus der Forschung? «Das hört sich sehr toll an, ich würde das aber als visionär einstufen», sagt Martin Unger zur Touchscreen-Bedienung auf der Rückseite. Der Geschäftsführer der Infotronik Touchscreen Systeme GmbH in Pitten in Niederösterreich kann sich aber vorstellen, dass Software und Kameratechnik die Entwicklung der Interaktion von Mensch und Maschine in den nächsten Jahren durchaus verändern werden. Mit der Einstufung als «visionär» kann Baudisch gut leben. Er möchte immer zehn Jahre weiter blicken und sieht dort eine Welt mit kleinen mobilen Alleskönnern. «In wenigen Jahren», sagt der Potsdamer Professor voraus, «wird der PC wieder zu dem degradiert, was er einmal war, eine glorifizierte Schreibmaschine.» Von Peter Zschunke, dpa.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Computer/Internet</category>
			<category>Mobile Kommunikation /Handy</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hessischer Klimapreis 2010</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M5217effa2ed.0.html</link>
			<description>Frankfurt/Main - Der Klimawandel und die Sicherung einer zukunftsfähigen Energieversorgung sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Frankfurt/Main - Der Klimawandel und die Sicherung einer zukunftsfähigen Energieversorgung sind zentrale Themen in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Bereits heute beeinflusst der beobachtete Klimawandel zunehmend die Lebensgewohnheiten. Um der öffentlichen Debatte neue Impulse zu geben, hat das Hessische Umweltministerium den «Klimapreis» für Nachwuchsjournalisten ausgeschrieben. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Nachwuchswettbewerb für junge Journalisten</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der «Klimapreis» wird in den beiden Kategorien Print- und Online-Journalismus sowie Hörfunkjournalismus vergeben. Gesucht sind kreative und originelle Beiträge, welche die komplexen Zusammenhänge rund um das Thema Klimawandel und Klimaschutzverständlich machen. Teilnehmen können Journalismusstudenten, Volontäre sowie jungeberufstätige Journalisten und Journalistinnen bis 35 Jahre.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Klimapreis 2010 ist mit einem Gesamtwert von 3.000 Euro dotiert und wird im Rahmendes Hessischen Klimaschutzforums am 25. November 2010 in Darmstadt verliehen. Unterdem Vorsitz des renommierten Direktors des Potsdamer Instituts für Klimaforschung,Professor Hans Joachim Schellnhuber, prämieren namhafte Journalisten im Vorfeld dieeingesendeten Beiträge. Der Jury gehören die mehrfach ausgezeichnete «Zeit»-Autorin JanaSimon (Kategorie Print), «Geo»-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede (Kategorie Print), dieUmweltexpertin beim Hessischen Rundfunk, Pia Zimmermann, (Kategorie Hörfunk) und WDR-Moderator Andreas Bursche (Kategorie Hörfunk) an. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Einsendeschluss 15. Oktober</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Einsendeschluss ist Freitag, der 15. Oktober 2010. Das Datum des Poststempels zählt. Unter allen Teilnehmern wird ein eintägiger Radio-Workshop der Hörfunkschule Frankfurtaus dem aktuellen Seminarprogramm verlost. Anmeldung und weitere Informationen unter <a href="http://www.klimaschutzforum-hessen.de/index.php?id=27" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >www.klimaschutzforum-hessen.de</a>. (mco)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Sprechen/Schreiben/Lesen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Studie: Computer-Kriminalität verursacht Milliardenschäden</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M5376c8fa6db.0.html</link>
			<description>Düsseldorf - Schäden von mehr als 10 Milliarden Euro entstehen der deutschen Wirtschaft einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Düsseldorf - Schäden von mehr als 10 Milliarden Euro entstehen der deutschen Wirtschaft einer Studie zufolge jedes Jahr durch Computer-Kriminalität. Bundesweit sei jedes vierte Unternehmen in den zurückliegenden drei Jahren Opfer von Computer-Kriminalität geworden, berichtete die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Von den meisten Firmen werde der Diebstahl von Kunden- oder Arbeitnehmerdaten zu den größten Risiken gezählt, wie eine Umfrage unter 500 Unternehmen ergeben habe. Als Täter werde von den Unternehmen in fast jedem zweiten festgestellten Fall von Computer-Kriminalität ein Mitarbeiter oder Ex-Mitarbeiter vermutet. (dpa)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Computer/Internet</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IFA 2010 geht an den Start</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M5ca856361d2.0.html</link>
			<description>Berlin/New York - Berlin ist wieder Hauptstadt der Unterhaltungselektronik: Die 50....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin/New York&nbsp;- Berlin ist wieder Hauptstadt der Unterhaltungselektronik: Die 50. Funkausstellung IFA startet mit ersten Presseterminen. Im Mittelpunkt stehen 3D-Fernsehen und die Verschmelzung von klassischem TV und Internet-Video.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zur Funkausstellung IFA ist der Kampf um die Zukunft des Fernsehens voll entbrannt. Das Internet stürmt die letzte Bastion der Medienbranche, die es noch nicht umgekrempelt hat: Den klassischen Fernsehempfang. Die Vision ist, dass der Zuschauer sich nahtlos zwischen TV-Sendungen und Online-Video bewegen kann.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>ZDF startet Hybrid-Fernsehen HbbTV</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Über die Verschmelzung von Fernsehen und Online-Video wurde seit Jahren gesprochen, doch jetzt kommt auf einmal richtig Schwung in die Entwicklung. Die Anbieter überschlagen sich mit Angeboten, jeder will sich sein Stück Neuland sichern. Für den Zuschauer bedeutet das mehr Auswahl im TV - und er wird sich wieder einmal neue Geräte besorgen müssen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">In Deutschland geht zunächst das ZDF mit dem Hybrid-Fernsehen HbbTV an den Start. Der Sender will damit die Fernsehübertragungen mit Inhalten aus der Online-Mediathek verknüpfen. Der Zuschauer soll dabei mit einem Gerät und einer Fernbedienung auskommen. HbbTV ist ein neuer europäischer Standard, mit dem Sender und Gerätehersteller ein Formatchaos vermeiden wollen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Auch Amazon und Apple basteln an eigenem Internet-TV</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Schauplatz des Zukunftskampfes liegt jedoch vor allem in den USA, dem Land, in dem die meisten international verkauften TV-Serien produziert werden - und jährlich 70 Milliarden Dollar in Fernsehwerbung fließen. Letztlich wird es um die Neuverteilung dieser gewaltigen Geldströme gehen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Neueste Nachricht: Auch der weltgrößte Online-Händler Amazon.com soll an einem eigenen Internet-TV basteln. Amazon verhandele mit mehreren Medienkonzernen, um Fernsehsendungen, Filme und Serien online auf Sendung bringen zu können, berichtete das «Wall Street Journal» am Mittwoch.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>3D-Technik fürs Wohnzimmer</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zudem wird auch ein weiterer Vorstoß von Apple in diese Richtung erwartet. Gerüchten zufolge will Konzernchef Steve Jobs eine neue Version der Wohnzimmerbox Apple TV und erweiterte Deals mit US-Fernsehsendern präsentieren. Auch Google will im Herbst auf einer eigenen Plattform Fernsehen und Internet verschmelzen - und zu dem Konzern gehört schließlich die führende Onlinevideo-Website YouTube.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auf der IFA wird auch noch eine weitere Fernsehneuheit im Mittelpunkt stehen: 3D-TV. Nach dem überragenden Erfolg von dreidimensionalen Kinofilmen wie «Avatar» will die Industrie die Technik auch schnell in die Wohnzimmer bringen. 3D-taugliche Fernseher sind bereits im Handel, nur das Angebot an entsprechenden Filmen ist noch sehr dünn. Auf der Messe wird man die Technik an vielen Ständen ausprobieren können. Dann können die Zuschauer auch entscheiden, ob sie tatsächlich bereit sind, für das 3D-Erlebnis mit einer Spezialbrille im Wohnzimmer zu sitzen. Laut Umfragen jedenfalls stört das viele nicht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>TV-Absatz boomt nach wie vor</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Für das Publikum öffnet die Messe am Freitag und läuft bis zum 8. September. Die ersten beiden Tage sind der Presse und Fachbesuchern vorbehalten. Zahlreiche Neuheiten wollen auch Hersteller von Hausgeräten präsentieren, die inzwischen fest zum IFA-Programm gehören.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Schau unter dem Berliner Funkturm gilt als weltgrößter Treff der Unterhaltungselektronik-Branche. In diesem Jahr werden zehn Prozent mehr Aussteller erwartet. 2009 waren es 1164. Vor allem der TV-Absatz boomt: Im Schnitt wird sich Branchenschätzungen zufolge jeder vierte deutsche Haushalt in diesem Jahr einen neuen Flachbild-Fernseher kaufen. (dpa)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Computer/Internet</category>
			<category>Film/Video</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MySpace freundet sich mit Facebook an</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M5b97d4afca3.0.html</link>
			<description>Berlin - Wenn Du Deinen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zu Deinem Freund - getreu diesem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin - Wenn Du Deinen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zu Deinem Freund - getreu diesem chinesischen Sprichwort sucht das Online-Netzwerk MySpace die Nähe zum derzeit erfolgreicheren Rivalen Facebook. Wie das Unternehmen am Montag ankündigte, können Nutzer ihre Mitteilungen künftig auch mit ihrem Facebook-Profil synchronisieren. Die MySpace-Einträge tauchen dann automatisch in beiden Netzwerken auf.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die neue Funktion kann man als Eingeständnis der Marktmacht von Facebook werten. MySpace war lange das größte Online-Netzwerk der Welt, wurde dann jedoch vom US-Rivalen überholt. Facebook beziffert die Zahl der Nutzer auf mehr als 500 Millionen, die Mitgliederzahl von MySpace bei mehr als 110 Millionen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Drastische Sparrunde bei MySpace vorangegangen</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Unternehmen, das Medienmogul Rupert Murdoch vor einigen Jahren für aufsehenerregende 580 Millionen Dollar gekauft hatte, ging im vergangenen Jahr durch eine drastische Sparrunde. So wurde die Zahl der Mitarbeiter um ein Drittel auf 1000 gekappt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Synchronisierung mit Facebook ist eine Einbahnstraße - das heißt, Facebook-Updates kommen nicht automatisch auf die MySpace-Seiten. Mit dem Kurzmitteilungs-Dienst Twitter kann man sein MySpace-Profil dagegen bereits in beide Richtungen gleichschalten. (dpa)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Computer/Internet</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HbbTV soll Fernsehen und Internet-Video verbinden</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M5405faab407.0.html</link>
			<description>Berlin - Mit dem neuen Format HbbTV will die europäische TV-Branche Fernsehen und Internet-Angebote...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Berlin - Mit dem neuen Format HbbTV will die europäische TV-Branche Fernsehen und Internet-Angebote miteinander verschmelzen. Die Vision ist, dass der Zuschauer bequem zwischen einer Fernsehübertragung und Online-Video wechseln kann - auf einem Gerät und mit einer Fernbedienung. Dafür werden allerdings auch entsprechende neue Geräte nötig. Für die Zukunft ist auch interaktives Fernsehen geplant, bei dem die Zuschauer sich in das Geschehen auf dem Bildschirm einmischen können.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">HbbTV wird oft auch Hybrid-Fernsehen genannt. Die Abkürzung steht für «Hybrid Broadcast Broadband TV», also eine Kombination aus Fernsehübertragung und Breitband. Fernsehsender und Schwergewichte der Elektronik-Branche wie Philips, Sony oder Cisco einigten sich auf einen Standard, um einen Formatkrieg wie bei den DVD-Nachfolgern Blu-ray und HD DVD zu vermeiden.</p>
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<p class="bodytext">Allerdings zeichnet sich bereits Konkurrenz ab. So will Google in diesem Jahr einen eigenen TV-Dienst mit dem Namen Google TV starten, der ebenfalls klassisches Fernsehen und Online-Angebote miteinander verknüpfen soll - und dem Internet-Konzern gehört die Video-Plattform YouTube. Spekulationen zufolge könnte auch Apple demnächst seine Online-Videoaktivitäten verstärken. (dpa)</p>
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			<category>Computer/Internet</category>
			<category>Film/Video</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:43:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Studie: E-Books nur langsam erfolgreich</title>
			<link>http://www.mediaculture-online.de/Details.305+M54f5adaa137.0.html</link>
			<description>Frankfurt/Main - Das E-Book wird in Deutschland nach einer Studie nur langsam zum Erfolg. Für 2015...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Frankfurt/Main - Das E-Book wird in Deutschland nach einer Studie nur langsam zum Erfolg. Für 2015 prognostiziert die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) für das elektronische Buch in der erzählenden Literatur einen Umsatzanteil von mehr als 350 Millionen Euro (6,3 Prozent) am Buchmarkt. Im laufenden Jahr dürfte der Umsatz in dieser Gattung (Belletristik) gerade mal bei 20 Millionen Euro liegen, heißt es in der Untersuchung nach Mitteilung von PwC in Frankfurt.</p>
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<p class="bodytext">«E-Books werden sich in Deutschland durchsetzen, wenn auch langsamer als in den USA oder Großbritannien.» Noch sei Lesern in Deutschland das «haptische Erlebnis» - das Gefühl, ein Buch in den Händen zu haben - ausgesprochen wichtig. Elektronische Lesegeräte würden nicht als Alternative zum gedruckten Buch akzeptiert, stellt die Studie fest.</p>
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<p class="bodytext"><b>E-Reader noch kaum bekannt</b></p>
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<p class="bodytext">Bis 2015 könnten danach in Deutschland rund 2,5 Millionen spezialisierte E-Reader (Lesegeräte für E-Books) verkauft werden. Voraussetzung sei aber, dass die Reader um wichtige Funktionen wie Farbdisplay und Internetzugang ergänzt und vor allem billiger würden. Derzeit seien E-Reader noch kaum bekannt. In einer für die Studie organisierten Konsumentenumfrage unter 1000 Befragten wussten nur 20 Prozent, was mit dem Begriff gemeint ist.</p>
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<p class="bodytext">E-Reader seien vor allem für Vielleser gedacht, heißt es weiter. Der Massenmarkt werde voraussichtlich den Tablet-PCs gehören, die aber nicht in erster Linie fürs Lesen gedacht seien. Der deutsche Buchhandel und die Verlage sollten nach Ansicht der Untersuchung Geschäftsmodelle für das digitale Buch erarbeiten. Andernfalls drohten internationale und sogar branchenfremde «Player» wie Amazon, Google oder Apple vorbeizuziehen, heißt es in der Studie weiter. (dpa)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Sprechen/Schreiben/Lesen</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:23:00 +0200</pubDate>
			
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